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Das Tor zur Wartburg wird nachgebaut – einer der Hingucker der großen Schau „Mensch Luther!“, die 2017 in der Schloßkirche zu sehen sein wird. Foto: Privat
Das Tor zur Wartburg wird nachgebaut – einer der Hingucker der großen Schau „Mensch Luther!“, die 2017 in der Schloßkirche zu sehen sein wird. Foto: Privat
Jens Adam. Foto: Seibel
Jens Adam. Foto: Seibel
Ira Weinmann
Ira Weinmann
Heike Reisner-Baral. Foto: Seibel
Heike Reisner-Baral. Foto: Seibel
15.07.2016

Unruhige Zeiten an der Schloßkirche: Pfarrerin im Krankenstand, Diakonin auf dem Absprung

Pforzheim. Wir schaffen das – mit Gottes Hilfe. So muss man sich den Gedankengang von Jens Adam, Pfarrer an der Bergkirche in Büchenbronn und in Vertretung der ein Kontaktstudium absolvierenden Christiane Quincke evangelischer Dekan, vorstellen. Auch im vorliegenden Fall geht es um einen zeitweiligen Flüchtling – um einen sehr prominenten. 500 Jahre ist das her. Martin Luther hieß er – und mit zwei „lebendigen Zeitreisen“ erinnert die Evangelische Landeskirche an den Reformator.

Neben der Matthäuskirche in Karlsruhe ist die Schloßkirche in Pforzheim – das „Steinerne Geschichtsbuch“ der Stadt, Wirkungsstätte des großen Humanisten Johannes Reuchlin und Grablege der badischen Markgrafen bis zur Renaissance – Schauplatz eines Events, das von 15. Mai bis 28. Juli kommenden Jahres stattfinden wird. Es handelt sich um eine Mischung aus Fotografie und Malerei. „Beeindruckend“, sagt Adam, „es erinnert ein bisschen an den Gasometer.“

Beeindruckend wird auch der Aufwand sein, der mit dem Mega-Ereignis einhergeht. Doch wie ist das personell zu bewältigen? Schloßkirchen-Pfarrerin Heike Reisner-Baral befindet sich derzeit im Krankenstand, und Ira Weinmann, auf evangelischer Seite zuständig für die ökumenische Citykirche, wechselt zum 31. August zur Klinikseelsorge ans Klinikum Siloah St. Trudpert. „Wir hoffen, dass Heike Reisner-Baral bald wieder genesen und an Bord ist“, sagt Vize-Dekan Adam, der selbst vor zwei Wochen für die Gestaltung eines Gottesdiensts in der Schloßkirche einsprang – so, wie dies ein Kollegium der Innenstadt-Gemeinden rollierend übernehme.

Für Weinmann, die am Siloah auf Beate Kopp-Engel folgt und an der Seite von Andreas Quincke, dem Mann der Dekanin, Klinikseelsorgerin wird, werden Diakone einspringen. Zusätzlich wird das Sekretariat der Michaelsgemeinde an der Schloßkirche personell aufgestockt, um die anfallenden Aufgaben zu bewältigen.

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