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Entsorgt am Enzufer: ein aufgeplatzer blauer Sack gegenüber dem „Emma“.  Foto: Erb
Entsorgt am Enzufer: ein aufgeplatzer blauer Sack gegenüber dem „Emma“. Foto: Erb
Aufreger in der Au: Der öffentliche Behälter quillt über. Die Mülltüte daneben wird wie andernorts ganz sicher bald Gesellschaft erhalten. Foto: Erb
Aufreger in der Au: Der öffentliche Behälter quillt über. Die Mülltüte daneben wird wie andernorts ganz sicher bald Gesellschaft erhalten. Foto: Erb
Tüten türmen sich an der Bleichstraße neben einem Glascontainer.  Foto: Erb
Tüten türmen sich an der Bleichstraße neben einem Glascontainer. Foto: Erb
02.12.2015

Unschöne Bescherung am Straßenrand: Wilde Müllentsorgung

Pforzheim. Die Umstellung des Abfallsystems zeigt Wirkung. Deutlich weniger Restmüll als zuvor landet in privaten Tonnen. Auch das Aufkommen von Sperrmüll hat sich reduziert. Die Kehrseite der Medaille: Immer mehr Müll wird wild entsorgt.

Ein Spaziergang durch die Stadt führt vor Augen: Pforzheim zeigt sich im Advent nicht nur von seiner goldenen, sondern auch von seiner wilden Seite. An Glascontainern türmen sich volle Tüten, öffentliche Abfalleimer an Bushaltestellen quellen über, und Ausflugsorte wie die Grillwiesen im Würmtal mutieren zu regelrechten Halden.

Wilde Müllablagerungen sind ein Problem, das sich seit der Umstellung des Abfallsystems vor drei Jahren verschärft zu haben scheint. Statistiken zeigen, wie sehr die Zahlen der Abfallwirtschaft durcheinandergewirbelt wurden – mit negativen, aber durchaus auch positiven Tendenzen. Sie sollen Richtschnur für die Neugestaltung sein, an der derzeit im Rathaus getüftelt wird.

Nach Schätzungen der Stadtverwaltung sind es 60 bis 80 Tonnen, die jedes Jahr illegal abgelagert werden.

Mehr lesen Sie am Donnerstag in der „Pforzheimer Zeitung“ oder im E-Paper auf PZ-news

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