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22.04.2010

Unschuldsbeweis? Rülkes Bank-Attest ist auf dem Weg

STUTTGART/PFORZHEIM. FDP-Fraktionschef Hans-Ulrich Rülke wird von der Schweizer Bank Julius Bär auf eine harte Geduldsprobe gestellt. Seit mehr als einer Woche schon wartet der Politiker auf eine schriftliche Bestätigung aus Zürich, dass er bei dem Geldinstitut kein Konto führt.

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Damit will Rülke die Behauptung eines Informanten des Magazins „Focus“ entkräftenund ihn der „Verleumdung“ überführen, wonach er bei der Privatbank ein Konto in Höhe von 600 000 Franken (417 000 Euro) unterhalten soll. Wie die Stuttgarter Niederlassung von Julius Bär am Donnerstag den 48-jährigen Pforzheimer wissen ließ, läge das Attest nun vor. Es werde ihm per Post zugestellt. Rülke hofft nun, dass er am Freitag das Schriftstück erhält und endlich die „Verleumdung“ beweisen kann.