760_0900_89153_Thost_PZ_6.jpg
Burkhard Thost (links) im Gespräch mit den PZ-Verlegern Albert Esslinger-Kiefer, Thomas Satinsky, Chefredakteur Magnus Schlecht und Leiterin der Stadtredaktion Bärbel Schierling (von rechts). Fotos: Ketterl
760_0900_89152_Thost_PZ_2.jpg
Der Unternehmer macht deutlich: Innenstadt-Ost zu verhindern, bedeute fünf bis zehn Jahre Stillstand.

Unternehmer Burkhard Thost macht sich für Innenstadt-Ost stark

Pforzheim. Was in dieser Stadt vorgehe, bereite ihm Sorgen, sagt Burkhard Thost, der ehemalige Präsident der Industrie- und Handelskammer Nordschwarzwald (IHK). Deshalb wolle er Stellung beziehen. Nicht als Sprecher der IHK, sondern „als Bürger und Unternehmer in dieser Stadt.“

Was ihn umtreibt? Eine Stadtverwaltung, die ihre Hausaufgaben vernachlässige und einige Gemeinderäte, die aus populistischen Gründen die Entwicklung der Stadt verhinderten.

Bei letzterem Punkt spricht der Unternehmer vor allem die FDP und deren Haltung zum Projekt Innenstadt-Ost an. „Einige Gemeinderäte nehmen ihre Verantwortung wahr, andere agieren populistisch und kurzfristig. Sie lehnen Innenstadt-Ost nach halber Strecke ab – ohne Plan B“, nennt er im Gespräch mit der „Pforzheimer Zeitung“ zunächst noch keine Namen. Später wird er deutlicher: Hans-Ulrich Rülke habe keine Lösungen, er versuche lediglich, „Menschen gerecht zu werden, die sich vor Veränderungen scheuen“. Die Stadtverwaltung arbeite mittlerweile seit fünf bis sechs Jahren an den Plänen und habe diese „in den vergangenen Jahren zu Reife geführt“. Mit dem Projekt löse die Stadt wesentliche Probleme, etwa die Frage nach Wohnen in der Innenstadt, ohne das eine Belebung der City aus seiner Sicht nicht möglich sei. Dass die Stadt viel Kraft in öffentliche Basisdiskussionen verschleiße, ist Thost auch bei anderen Themen aufgefallen. Etwa wenn es um die Bäder oder Gewerbe gehe. „Darüber versäumt die Stadtverwaltung ihre Hausaufgaben zu machen“, so Thost.

Mehr lesen Sie am Freitag, den 26. Oktober, in der „Pforzheimer Zeitung“ oder im E-Paper auf PZ-news oder über die Apps auf iPhone/iPad und Android-Smartphones/Tablet-PCs.