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Symbolbild dpa
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07.02.2019

Unterstützung für behinderte Kinder: So will die Stadt schneller helfen

Pforzheim. Das Modellprojekt mit Namen „Kita-Fachkräftepool-Inklusion“ will die Stadtverwaltung für zwei Jahre und zusätzlichen Kosten in Höhe von 520.000 Euro umsetzen. Damit sollen Kinder mit drohender Behinderung frühkindlich gefördert werden.

Die Eingliederungshilfe soll mit Hilfe eines Fachkräftepools an vier städtischen Schwerpunkt-Kitas umgesetzt werden. Dort sollen Ergotherapeuten, Sozialpädagogen, Logopäden und frühkindliche Pädagogen vernetzt mit der Frühförderstelle des heilpädagogischen Zentrums der Caritas arbeiten.

Im gemeinderätlichen Fachausschuss erntete Sozialamtsleiter Rüdiger Staib Kritik seitens der Lebenshilfe, der Caritas sowie der Liga. Die Auswahl von lediglich vier städtischen Einrichtungen stieß trotz „eines ersten Schritts in die richtige Richtung“ auf keine Gegenliebe. Staib entgegnete, dass dort konkret Bedarf herrsche. Auch monierte Oliver Keppler, Geschäftsführer der Lebenshilfe, den fehlenden Austausch mit den Trägern, die bereits inklusive Kindergärten betreiben und über Erfahrung verfügten.

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