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Rückenwind für den Verein Stadtjugendring: Lutz Exner, Wolfram Kienzle (Löbliche), Eva Marquardt, Obermeister Kai Adam und Uwe Kullmann (von links) setzen sich für Lindelbrunn mit einer Spende ein.  Foto: Moritz 

Unverzichtbar für Jugend: Freizeitstätte Lindelbrunn erhält Hilfe

Pforzheim. Vor drei Jahren übernahm der Verein Stadtjugendring die Bewirtschaftung der Freizeitstätte Lindelbrunn in der Pfalz. Er erhielt das städtische Areal mietfrei, muss aber ohne Zuschüsse auskommen. Vergangenes Jahr waren die Freizeiten und Schulaufenthalte gut gebucht. Seit Mitte März ist das Geschäft  coronabedingt fast ganz zurückgegangen.

160.000 Euro an Einnahmen fehlten, sagt Lutz Exner, zuständig für den Freizeitbereich. Dafür habe der Verein auch weniger Ausgaben. Er und die Jugendverbandsreferentin Eva Marquardt seien seit Frühjahr in Kurzarbeit. Interesse von Selbstversorgern und Anfragen von Schulen gibt es zwar für das kommende Jahr. Gleichwohl rechnen beide erst für das zweite Halbjahr 2021 damit, dass Schulklassen und Gruppen wieder verlässlich kommen werden.

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Für die Löbliche Singergemeinschaft von 1501 sei es Verpflichtung, einen Beitrag für den Erhalt der Jugendstätte zu leisten, erklärt Obermeister Kai Adam. Falls es die Lage erfordere, wollten die Verantwortlichen den jetzt überreichten 1.500 Euro eine weitere Spende hinzufügen. Lindelbrunn sei ebenso wie das Haus der Jugend unverzichtbar.

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Martina Schaefer

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