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Keine Spur von Markierungen, dafür ordentlich matschiges Feld – für Josef Eberhardt beginnen die Vorbereitungen für Eutinger Maislabyrinth von vorne. Foto: Moritz
Keine Spur von Markierungen, dafür ordentlich matschiges Feld – für Josef Eberhardt beginnen die Vorbereitungen für Eutinger Maislabyrinth von vorne. Foto: Moritz
04.06.2019

Unwetter verzögert die Vorbereitungen für das 16. Eutinger Maislabyrinth

Pforzheim-Eutingen. Eigentlich hätte „Sieglinde Schildkröt‘“, das diesjährige Motiv des Eutinger Labyrinths, bereits am Samstag ins Feld gefräst werden sollen. Da streikte die Technik. Einen zweiten Anlauf wollten die Organisatoren am Dienstagvormittag wagen - doch fanden sie auf dem 16.000 Quadratmeter großen Feld statt der vorbereiteten Markierungen nur noch Wasser und Matsch vor. Aufgeben wollen sie deshalb aber nicht.

Das Fräsen fällt aus – das Unwetter am Montagmittag hat nicht nur zahlreiche Straßen und Keller, sondern auch die mühevolle Arbeit von Josef Eberhardt auf dem 16.000 Quadratmeter großen Maisfeld in Eutingen geflutet, das der 67-Jährige derzeit für das traditionelle Labyrinth in den Sommerferien vorbereitet. Der gelernte Maschinenbau-Techniker ist Mitbegründer des Spektakels Eutinger Maislabyrinth. Und von ihm stammt auch in diesem Jahr wieder die Idee für Motiv: Sieglinde Schildkröt‘ – „in Anlehnung an das Great Barrier Reef im Gasometer“, wie Eberhardt verrät.

Bereits am Samstag sollte der 1,1 Kilometer lange Weg, aus dem sich Sieglinde zusammensetzt, in den Mais gefräst werden. „Doch die Kette ging kaputt“, erklärt der 67-Jährige. Und auch am Dienstag hatten die Organisatoren Pech, den der Regen hatte die schildkrötenförmigen Kreidemarkierungen weggespült. „Ich muss jetzt Leute zusammentrommeln, um das Feld neu abzustecken“, so Eberhardt. Wenn alles glatt läuft, könnte am Samstag sowohl gezeichnet als auch gefräst werden. Wichtig sei, dass der Mais bis dahin nicht zu hoch ist, „sonst werden die Pflanzen beschädigt“, erklärt Eberhardt. Dennoch zeigt sich der Organisator zuversichtlich, dass bis zu den Sommerferien alles klappt. Und das, obwohl es das Wetter insgesamt nicht besonders gut mit 16. Auflage des Eutinger Maislabyrinths meint.

Denn auch ob es der Mais bis zum Eröffnungswochenende am 13. Juli auf die erforderliche Höhe von mindestens zwei Metern bringen wird, ist noch nicht klar. Gesät wurde am 24. April. Seitdem, so Eberhardt, habe es aber „wegen der kalten Witterung“ etwas stagniert, der Mais sei nur „sehr langsam“ aus dem Boden gekommen. „Wir sind dieses Jahr also später dran“, erklärt Eberhardt.

Mehr über die Vorbereitungen für das Eutinger Maislabyrinth lesen Sie am Mittwoch, 5. Juni, in der „Pforzheimer Zeitung“ oder im E-Paper auf PZ-news oder über die Apps auf iPhone/iPad und Android-Smartphones/Tablet-PCs.