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Lam Anh Hück, Vater Uwe Hück, Hollywood-Schauspieler und Hück-Freund Ralf Möller (von links) sind die Vorbilder der Jugend des FSV Buckenberg.Foto: Ketterl/Archiv
Lam Anh Hück, Vater Uwe Hück, Hollywood-Schauspieler und Hück-Freund Ralf Möller (von links) sind die Vorbilder der Jugend des FSV Buckenberg.Foto: Ketterl/Archiv
18.01.2016

Uwe Hück: Ohne Deutsch keine Integration

Pforzheim. Ohne das Erlernen der deutschen Sprache gelinge keine Integration, sagt Uwe Hück (53). „Sportsprache ist bei uns im Verein Deutsch – und nichts anderes.“ Der in jeder Hinsicht schlagfertige Porsche-Betriebsratsvorsitzende, unumstrittene Boss des FSV Buckenberg, in Personalunion Thaibox-Trainer – in dieser Sportart war er mal zweifacher Europameister – und Initiator der nach ihm benannten Sport- und Lernstiftung verkündet es wie ein Mantra.

Von den 380 Kindern und Jugendlichen des knapp 700 Mitglieder zählenden Vereins haben fast alle einen Migrationshintergrund – wobei hier die sonst gängige Übersetzung mit „ausländischen Wurzeln“ nicht zutrifft: Der Teilbereich Neu-Haidach des Stadtteils Buckenberg-Haidach, an dessen Nahtstelle das Vereinsgelände liegt, wurde in den 1970er-Jahren aus dem Boden gestampft und gelangte in der Sowjetunion zu schneller Bekanntheit – es wurde der Sehnsuchtsort für Spätaussiedler, Russlanddeutsche, die ihre Wurzeln an der Wolga hatten, wohin ihre Vorfahren von Zarin Katharina mit zahlreichen Privilegien zur Landnahme gelockt worden waren.

Erfreulich aus Sicht des FSV Buckenberg und eine Bestätigung der geleisteten Vereinsarbeit: Der Antrag des Vereins im Rahmen der Flüchtlingsinitiative „1:0 für ein Willkommen“ des Deutschen Fußball-Bunds wurde von der Egidius-Braun-Stftung (benannt nach dem DFB-Ehrenpräsidenten) positiv bewertet. Als Anerkennung gibt’s eine Unterstützung von 500 Euro.

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