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Einsatz für Toleranz und Fairness – dafür stehen Loralie Kuntner, Bülent Ceylan, Fabian Schlor, Daniela Schindler, Alexander Schilling, Ludwig Trostel, Eric Nöding und Uwe Hück (von links). Foto: Ketterl
Mal was Anderes: Hunderte von Schülern amüsieren sich in der Aula der Heinrich-Wieland-Schule mit Uwe Hück und Bülent Ceylan. Foto: Ketterl
09.02.2018

Uwe Hück und Bülent Ceylan motivieren Heinrich-Wieland-Schüler

Pforzheim. Schon einer allein zieht, zu zweit ziehen sie besser – und sie ziehen an einem Strang: Uwe Hück (56), Betriebsrats-Chef von Porsche, und sein langjähriger Freund, der „Monnemer Türk‘“ Bülent Ceylan (42), einer der bekanntesten Comedians Deutschlands, in Mannheim geborener Sohn einer deutschen Mutter und eines türkischen Vaters.

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Gemeinsam stehen der Vorsitzende des FSV Buckenberg – für Hück ist es gewissermaßen ein Heimspiel – und der ebenfalls nicht auf den Mund gefallene Kurpfälzer mit Migrationshintergrund in der Aula der Heinrich-Wieland-Schule vor mehreren hundert Jugendlichen.

Auf Einladung von Schulleiterin Loralie Kuntner betreiben sie Motivationstraining, singen das Hohelied von Toleranz, Anstand, Fairness, Fleiß und Disziplin – Tugenden, ohne die weder Hück noch Ceylan die geworden wären, die sie heute sind.

„Wir haben es geschafft“, sagt Ceylan, aufgewachsen mit drei Geschwistern und Eltern auf 68 Quadratmetern im Mannheimer Türkenviertel, und spricht auch für Freund Uwe, Waisenkind, sozialisiert im Kinderheim Sperlingshof, hochgearbeitet bei Porsche, hochgeboxt auch im wahrsten Wortsinn – als zweifacher Europameister im Thai-Boxen. Und beide haben sich gesagt: Wenn sie es schaffen, geben sie eines Tages der Gesellschaft etwas zurück. So tut es Hück mit seiner Lern- und Sportstiftung (die PZ berichtete mehrfach), so tut es seit einem Jahr Ceylan mit seiner Stiftung „Für Kinder“ – wie im Fall Hück einer Unterstiftung der Sparkasse (Pforzheim Calw die eine, Rhein Neckar Nord die andere). Auch Ceylans Stiftung sieht ihren Zweck in der Förderung von Kindern und Jugendlichen, der Bildung und Erziehung, des Sports und der Völkerverständigung.

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