Kopie von 760_0900_125355_DSC05902.jpg
Die Bürgerbewegung für Fortschritt und Wandel (Im Bild die Mitglieder von links Uwe Hück, Sebastian Haase und Christoph Mährlein). 

Uwe Hück will in den Bundestag und führt Landesliste seiner Partei an

Pforzheim. Der frühere Porsche-Betriebsratschef und Ex-Sozialdemokrat Uwe Hück (59) will als Spitzenkandidat seiner neuen Partei Bürgerbewegung für Fortschritt und Wandel in den Bundestag. Der Bundesvorstand habe beschlossen, dass der Pforzheimer Hück die Landesliste in Baden-Württemberg anführen soll - für einen Antritt zur Wahl in anderen Bundesländern ist es nach Auskunft des Bundesvorsitzenden Sebastian Haase vom Mittwoch noch zu früh. In mehreren Wahlkreisen in Pforzheim und im Stuttgarter Raum soll es hingegen Direktkandidaten geben. Die im Februar aus der Taufe gehobene Partei hat den Angaben zufolge rund 200 Mitglieder.

Ursprünglich war mal Christoph Mährlein als Spitzenkandidat geplant gewesen, er soll nun die Wahlkampfleitung übernehmen. Zwar solle die Bürgerbewegung keine «Hück-Partei» sein, sagte der 59-Jährige selbst. Der Bundesvorstand habe sich nun aber für sein Gesicht in der Wahlkampagne entschieden. Er wolle allerdings nur für eine Periode antreten und dann «das Zepter an Jüngere abgeben», sagte Hück. Ziel sei es, ein «Weiter so» in der Politik zu beenden. «Wenn wir in den Bundestag gewählt werden, werden für Wandel und Fortschritt kämpfen. Wenn wir da Mehrheiten bilden können, machen wir das», sagte Hück der Deutschen Presse-Agentur. Da sei die Bürgerbeteiligung nicht eitel.

+ Weitere Informationen folgen +