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Schöner Schulterschluss: Mariel Bernnat und der Seckel.   Foto: Meyer

Vater des Pforzemer Seckels meldet sich nach Artikel von PZ-Gastautorin

Einen Zeitsprung hat die PZ-Stadtredaktion in den zurückliegenden Tagen erlebt. Nein, gemeint ist nicht das lästige Umstellen der Uhr von Winter- auf Sommerzeit. Das ist nur ein Mini-Hupfer im Vergleich zu jenem Satz, den wir hinlegten. Dessen Distanz war mindestens so groß wie jene zwischen dem linken und dem rechten Fuß des so schön breitbeinig auf dem Marktplatz stehenden Pforzemer Seckels. Oder wie zwischen der Zahl 17 und der 94. Der Sprung kam überraschend und war verblüffend. „Sieh an!“, mochte man ausrufen, wahlweise: „Ja, sag emole!“ 17 Jahre jung ist die Remchinger Gymnasiastin Mariel Bernnat, die in der PZ-Ausgabe des vergangenen Wochenendes als Gastautorin Furore machte – mit einer spannenden Betrachtung über die sich wandelnde Bedeutung des Dialekts in unserer Gesellschaft. In bester Gesellschaft wähnte sich da bei der Lektüre Dr. Eberhard Bosch. Dem inzwischen 94-Jährigen haben die Worte der 17-Jährigen und das dazugehörende Bild so gut gefallen, dass er sich telefonisch an uns wandte.

Eine Glosse von PZ-Redakteur Claudius Erb

Denn PZ-Fotograf Thomas Meyer lichtete die Schülerin für ihren Beitrag im Schulterschluss mit dem Seckel ab. Das hat Bosch gefreut. Weil er Bernnats Faszination für Dialekte teilt. Und weil er

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