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Piet van den Boom (rechts) und Citymanager Rüdiger Fricke zeigen die Motive fürs diesjährige Oechsle-Glas.  Foto: Seibel, PZ-Archiv 

Verbeugung vor Oechsle zum Jubiläum der Traditionsindustrie

Pforzheim. Was liegt näher, als zum 250. Geburtstag der Schmuck- und Uhrenherstellung in der daraus hervorgegangenen „Goldstadt“ das OechsleFest künstlerisch entsprechend zu gestalten? Piet van den Boom (72) ist’s diesmal, Goldschmied und Schmuckdesigner, und den illustratorischen Stempel, den er den Weinbechern, Stiel- und Sektgläsern aufdrückt, will er als Reverenz an Ferdinand Oechsle und die Weinkultur der Region verstanden wissen.

Oechsle, Namensgeber (nicht Erfinder) der Mostwaage war selbst Goldschmied, Goldprüfer und Kabinettmeister und hätte wohl seine helle Freude an dem gehabt, was sich aus dem Fest entwickelt hat, das seinen Namen trägt. Zum 32. Mal findet es statt (vom 18. August bis 3. September), wird erfahrungsgemäß rund eine Viertelmillion Besucher in und vor die Lauben auf dem Marktplatz locken – von einem „kleine, lauschigen Fest“ (so dachte von den Boom vor 31 Jahren) zu einem der Touristenmagneten (mindestens) im Südwesten.

„Einen besseren Zeitpunkt hätte ich mir nicht wünschen können“, sagt der Schmuck-Künstler, der sein Honorar der PZ-Aktion „Menschen in Not“ spenden will.

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