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 Foto: Ketterl
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09.05.2016

Verdi wirft OB Hager „Unwahrheiten“ bei Bussen vor

Pforzheim. Im Konflikt um eine sozialverträgliche Absicherung der 240 gekündigten Beschäftigten der Stadtverkehr Pforzheim (SVP) GmbH wirft die Gewerkschaft Verdi Oberbürgermeister Gert Hager vor, mit „bewusst verbreiteten Unwahrheiten“ die Bürgerschaft gegen die Fahrer und die Gewerkschaft aufbringen zu wollen. So habe Hager bei der Bürgerversammlung im CCP behauptet, dass die vom Regierungspräsidium verlangten Einsparungen in Höhe von 20 Millionen Euro genau der Verdi-Forderung entsprächen.

Hager versuche auch, mit einer Youtube-Botschaft Verdi in Misskredit zu bringen, in der er von einem hohen zweistelligen Millionenbetrag rede, so Rudolf Hausmann, Verdi-Verhandlungsführer: „Das eine hat mit dem anderen erstens nichts zu tun, weil er durch die Neuvergabe in den nächsten zehn Jahren bereits zig Millionen spart. Und zweitens sagt er bewusst die Unwahrheit. Er weiß genau, dass die Forderungen der Gewerkschaft erheblich niedriger sind. Dass der Oberbürgermeister unangenehme Termine im Regierungspräsidium hat, ist zu allerletzt die Schuld der SVP-Beschäftigten.“ Diesen Druck eins zu eins an den Schwächsten auszulassen, sei wahrlich kein guter Stil, so Hausmann.

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