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So wie auf der künstlichen Eisbachwelle in München, könnten auch Pforzheimer bald in der Enz surfen. Zumindest laufen derzeit Studien hierzu. Foto: dpa
So wie auf der künstlichen Eisbachwelle in München, könnten auch Pforzheimer bald in der Enz surfen. Zumindest laufen derzeit Studien hierzu. Foto: dpa
Ganz schön was geboten: Das bunte Rahmenprogramm auf dem Waisenhausplatz lockt insbesondere junges Publikum an und auf das Wasser. Foto: Blackforestwave
Ganz schön was geboten: Das bunte Rahmenprogramm auf dem Waisenhausplatz lockt insbesondere junges Publikum an und auf das Wasser. Foto: Blackforestwave
Auf die Bretter, fertig, los: Auch in diesem Jahr gibt es auf der Enz wieder Rennen im Stand-Up-Paddling mit dem Verein „blackforestwave“. Foto: blackforestwave
Auf die Bretter, fertig, los: Auch in diesem Jahr gibt es auf der Enz wieder Rennen im Stand-Up-Paddling mit dem Verein „blackforestwave“. Foto: blackforestwave
08.08.2017

Verein forscht an ständiger Welle in der Enz

Pforzheim. Aus aller Welt kommen Surfer zum Wellenreiten auf dem Eisbach in München. Auch die Mitglieder des Pforzheimer Vereins Blackforestwave forschen seit drei Jahren an einer solchen Idee. Sie wollen ein System entwickeln, welches es ermöglicht, ohne große Umbaumaßnahmen eine künstliche Welle zu erzeugen – temporär und standortunabhängig.

„Derzeit laufen in Zusammenarbeit mit dem KIT Karlsruhe Strömungsversuche mit Bau-Elementen“, verrät Steffen Rose, Vorsitzender des Vereins Blackforestwave. Noch ist nichts spruchreif. Mögliche Standorte im Raum Pforzheim und Karlsruhe werden noch geheim gehalten. Während der Fokus bei den Forschungen auf der technischen Umsetzung liegt, will man parallel nach und nach Gespräche mit den betroffenen Interessensgruppen führen. Realisiert werden könnte das Ganze laut Rose in ein bis zwei Jahren.

Bis dahin sorgt der Verein dafür, dass die Enz für die Pforzheimer erlebbar wird. Nach der positiven Resonanz zur Auftaktveranstaltung „Auf zu neuen Ufern“ Mitte Juni geht es nun an vier aufeinanderfolgenden Sonntagen jeweils von 12 bis 20 Uhr weiter. Los geht es schon am kommenden Sonntag, 13. August, auf Höhe des „Bootspick“ am Waisenhausplatz. Besucher können sich dort in der Trendsportart Stand-Up-Paddling versuchen, ihre Balance auf der Slackline testen oder sich im Liegestuhl entspannen und dem Rahmenprogramm lauschen.

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