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Zum Träumen schön: Paare bringen im Hof des Schmuckmuseums die Faszination des Tangos und alle Facetten dieses ansprechenden wie anspruchsvollen Tanzes aufs Parkett. Foto: Meyer
20.08.2017

Verein führt im Schmuckmuseum Faszination des Tangos vor Ohren und Augen

Pforzheim. Der Verein TangoLoco hat wiederholt mit Einlagen an besonderen Orten für Aufsehen gesorgt – am Enzufer, im Schlosspark oder in der Schloßkirche, auch im Schmuckmuseum. Dennoch ist dieser Samstagabend für den Vorsitzenden ein besonderer: „Ein Traum ist für mich wahrgeworden“, sagt Anselm Berthold im PZ-Gespräch.

Bildergalerie: Open Air Tango im Schmuckmuseum

Erstmals erobern die Tänzer den Innenhof des Schmuckmuseums. „Mehr und mehr wird sichtbar, dass Tango die Kultur bereichert“, freut sich Berthold.

Unter anderem aus Franken sind einige der rund 100 Besucher angereist, für stimmige Klänge sorgt DJ Alex Vassiliadis aus Aalen. Etliche Zaungäste lugen vom Rande des Stadtgartens aus in den Hof und verfolgen die grazilen, scheinbar schwebenden, vor allem aber leidenschaftlichen Bewegungen der Tango-Freunde, die im Wortsinn Traumtänzer sind. Traumhaft schöne Schrittfolgen laden zum Träumen ein. Dabei steckt richtig Arbeit drin in dieser Veranstaltung. Allein vier Stunden lang hat es gedauert, den vereinseigenen Parkettboden zu verlegen. Ton- und Lichttechnik wurden in Position gebracht, eine kleine Bar aufgebaut. Und dann ist da das stete Üben, das für diesen Paartanz unabdingbar ist. „Es ist ein Spiel für Erwachsene“, beschreibt der Vereinschef den Tango, „aber ein sehr anspruchsvolles.“ Tatsächlich wirkt das alles spielerisch an diesem lauen Sommersamstag. „Ein magischer Abend“, schwärmt Berthold. Ganz sicher wird der mehr als 100 Mitglieder zählende Verein weitere unvergessliche Abende folgen lassen.

www.tangoloco.de