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Eine große Gruppe pilgert in der Silvesternacht zum Türmle in Dillstein. Foto: Privat
Eine große Gruppe pilgert in der Silvesternacht zum Türmle in Dillstein. Foto: Privat
Der Glockenschlag weist schon mal auf ein närrisches Spektakel im Jahr 2018 hin. Foto: Privat
Der Glockenschlag weist schon mal auf ein närrisches Spektakel im Jahr 2018 hin. Foto: Privat
01.01.2018

Vereitelter „Glockenraub“: Dillweißensteiner Narren setzen am Türmle ein Zeichen

Pforzheim. Auch bei desem Jahreswechsel hat es wieder etliche Dillweißensteiner zum Dillsteiner Türmle gezogen, um Punkt 0 Uhr das Neujahr mit Glockengeläut zu begrüßen. 37 Jahre währt dieser Brauch, mit dem der im Jahr 1981 vereitelte „Glockenraub“ alljährlich gefeiert wird.

Damals hätten die Stadtoberen die „ausgediente“ Alarm- und Totenglocke in einer Nacht- und Nebelaktion ins Heimatmuseum nach Brötzingen verfrachten wollen, wie Jörg Müller, der Präsident des Dillschdemer Umzugsrats, berichtet. Doch aufmerksame Dillweißensteiner hätten dies mit einem „Volksaufstand“ zu verhindern gewusst.

Zu feiern gebe es 2018 in Dillweißenstein noch mehr. Vor 66 Jahren war zum ersten Mal der Fasnetsumzug durch den Stadtteil gezogen. Zu diesem närrischen Jubiläum werde es am Fasnetsdienstag, 13. Februar, endlich wieder einenUmzug geben – angeführt wie eh und je von der Kanone „Grausame Barbara“.

Nach dem Umzug und der Schneemannverbrennung werde die Karlsruher Kultband „Knutschfleck“ mit Hits der Neuen Deutschen Welle beim Kehraus auf dem Ludwigsplatz den Besuchern kräftig einheizen.