nach oben
Terrine von der Gänseleber in Sherry und Portwein, mariniert an Feigenchutney und Brioche – gesehen und gegessen in „Schroeders“ in Bad Herrenalb. Nicht gelistet in den Gastro-Guides, aber dennoch vorzüglich.Foto: Lorch-Gerstenmaier
Terrine von der Gänseleber in Sherry und Portwein, mariniert an Feigenchutney und Brioche – gesehen und gegessen in „Schroeders“ in Bad Herrenalb. Nicht gelistet in den Gastro-Guides, aber dennoch vorzüglich.Foto: Lorch-Gerstenmaier
15.12.2017

Vergleich der Gastro-Guides: Goldstadt unter ferner liefen - Region schneidet besser ab

Pforzheim/Enzkreis. Was gibt’s Neues am Gourmet-Himmel, jetzt, nachdem die wichtigsten Guides auf dem Markt sind (online oder in der guten alten Buch-Fassung)?

Dass der „Gault Millau“ das Gourmet-Restaurant im ersten Stock der „Alten Post“ in Nagold entdeckt hat – diesem allerdings nur 13 Punkte gibt –, wo es im „Guide Michelin“ doch erneut einen Stern gab. Dass der nach wie vor renommierteste Gastronomieführer erstmals dem „Hirsch“ in Bad Liebenzell-Monakam einen „Bib Gourmand“ (für „bestes Preis-Leistungs-Verhältnis“ zugedacht hat (ebenso zurecht wie die bisherigen ausgezeichneten „Sternenschanz“/Ötisheim, die „Bauernstuben“/Tiefenbronn, das „Lamm“ in Bad Herrenalb-Rotensol und der „Hirsch“/Remchingen).

Dass es mal wieder keiner gewagt hat, in Pforzheim, der Stadt des Goldes und des Geldes, den Versuch zu unternehmen, sich mit ambitionierter Küche nach einem „Michelin“-Stern zu strecken. Lang ist’s her, dass Günter Seeger in der „Hoheneck“ diese Auszeichnung erhielt oder das „L’Escale“ an der Parkstraße (sowie Theo Josts „Ochsenpost“ in Tiefenbronn). Vielleicht fürchten ja begabte Koch-Künstler, dass der wohlsituierte Pforzheimer sein Geld für außergewöhnliche Kochkunst vor den Toren der Stadt ausgibt statt dort, wo’s der Nachbar sehen und rumerzählen könnte.

Und so funkeln als Auszeichnung die Sterne, wackeln die Hauben und blinken die Pfannen in einem Gürtel rund um die Goldstadt: Im Osten ist es das „Lamm“ in Vaihingen-Rosswag, im Südosten die „Krone“ in Bad Teinach-Zavelstein und die „Alte Post“ in Nagold, im Südwesten der Sterne-Olymp von Baden-Württemberg in Baiersbronn („Schwarzwalstube“, jetzt unter Torsten Michel statt Harald Wohlfahrt/drei Sterne, „Restaurant Bareiss“/drei Sterne und „Schlossberg“/zwei Sterne), im Westen in Karlsruhe („Le Salon im Kesselstadt“), Ettlingen („Erbprinz“), Waldbronn (Schwitzer’s“) und Weingarten („Walk’sches Haus“).

Mehr lesen Sie am Samstag in der „Pforzheimer Zeitung“ oder im E-Paper auf PZ-news oder über die Apps auf iPhone/iPad und Android-Smartphones/Tablet-PCs.

Mehr zum Thema:

Günter Seeger erhält in New York wieder einen Stern

echolot
15.12.2017
Vergleich der Gastro-Guides: Goldstadt unter ferner liefen - Region schneidet besser ab

Der war GUT:D... mehr...

Faelchle
16.12.2017
Vergleich der Gastro-Guides: Goldstadt unter ferner liefen - Region schneidet besser ab

Gastro Guide, dachte zuerst, das sei ein Wegweiser für Magen- und Darm-Spezialisten. mehr...

ROSAROT
16.12.2017
Vergleich der Gastro-Guides: Goldstadt unter ferner liefen - Region schneidet besser ab

[QUOTE=Pforzheimer Mädchen;291795]In der Goldstadt gibt es sogar Dönerbuden mit Deutschem Weihnachtsbaum. Heute erst so gesehen Nähe Jahnhalle.:D[/QUOTE] Oh, welch eine Sensation !! Ausgerechnet dieses heidnische deutsche (???) Symbol und Döner ???? Haben Sie nicht gefragt, ob der Inhaber überhaupt dem gemeingefährlichen Islam angehört ind sich mit dem Baum nur tarnen will ???? Aber womöglich glaubt er, wie viele Ur - Deutsche, dafür auch an den Weihnachtsmann............ mehr...

echolot
16.12.2017
Vergleich der Gastro-Guides: Goldstadt unter ferner liefen - Region schneidet besser ab

[QUOTE=Pforzheimer Mädchen;291795]In der Goldstadt gibt es sogar Dönerbuden mit Deutschem Weihnachtsbaum. Heute erst so gesehen Nähe Jahnhalle.:D[/QUOTE] Also VOLLintegriert! Was liegt denn unterm Weihnachtsbaum? mehr...