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Stadtverkehr Pforzheim (SVP) berechnete 995.000 Euro Schadenersatz von der Dienstleistungsgesellschaft Verdi, die zum Busstreik aufgerufen hatte. Archivbild: Seibel
Stadtverkehr Pforzheim (SVP) berechnete 995.000 Euro Schadenersatz von der Dienstleistungsgesellschaft Verdi, die zum Busstreik aufgerufen hatte. Archivbild: Seibel
10.08.2017

Vergleichsvorschlag: Stadtverkehr begnügt sich mit 500.000 Euro

Pforzheim. Der Aufsichtsrat des in Liquidation befindlichen Stadtverkehrs Pforzheim (SVP) hat nach PZ-Informationen einem Vergleichsvorschlag von Arbeitsrichterin Petra Selig zugestimmt – und würde damit auf rund die Hälfte der ursprünglich erhobenen Teilforderung, die man an die Gewerkschaft Verdi hat, verzichten. Das gilt natürlich nur für den Fall, dass auch Verdi zustimmt. Bei der juristischen Auseinandersetzung geht es um die Höhe des Schadens, der durch den monatelangen Streik der Busfahrer der SVP entstanden sein soll.

Die 100-prozentige Tochter der Stadt Pforzheim will eigentlich 995.000 Euro Schadenersatz – denn die Dienstleistungsgesellschaft hatte zum Streik aufgerufen. Verdi weist die Forderungen zurück. Ein Gütetermin vor dem Arbeitsgericht am 1. August war gescheitert. Immerhin hatte Selig den Vorschlag gemacht, dass Verdi der SVP eine halbe Million Euro überweist.

Für eine Stellungnahme waren am Donnerstag weder der Erste Bürgermeister Dirk Büscher noch der Leiter des Eigenbetriebs Pforzheimer Verkehrs- und Bäderbetriebe (EPVB), Bernd Mellenthin, zu erreichen. Spätestens am Donnerstag, 23. November, wird man sich zum Kammertermin wiedersehen, falls es bis dahin zu keiner Einigung kommt.

Schreiberling
11.08.2017
Vergleichsvorschlag: Stadtverkehr begnügt sich mit 500.000 Euro

Das muss Konsequenzen haben - und zwar innerhalb dr ver.di. Einen illegalen Streik vom Zaun brechen und dann die Mitgliederbeiträge für den Schadensersatz verplempern. Sauerei. Auch so kann man Gewerkschaften kaputtmachen. mehr...

HWB
11.08.2017
Vergleichsvorschlag: Stadtverkehr begnügt sich mit 500.000 Euro

Gewerkschaften... kann man doch heute garnicht mehr vergleichen mit denen vor ca 50 Jahren. Da wurde noch ein Arbeitskampf ausgetragen und nach drei Tagen bis drei Wochen war die Kuh vom Eis. mehr...

Realist01
11.08.2017
Vergleichsvorschlag: Stadtverkehr begnügt sich mit 500.000 Euro

Ich habe meine Zweifel daß ver.di überhaupt noch die Interessen gut vertreten kann. Dafür sind sie zu groß, spielen politisch eine Rolle und deshalb gibts zuviel Geschachere! mehr...

helmut
11.08.2017
Vergleichsvorschlag: Stadtverkehr begnügt sich mit 500.000 Euro

Die Kuh ist leider bis heute noch nicht vom Eis. Seitdem sich Herr Bsirske nur noch in den feinsten Kreisen bewegt, wo man unter sich ist, wird die Kuh weiter auf dem Eis bleiben. POLITIK. CDU-Spitzenpolitiker Jens Spahn und Gewerkschaftsführer Frank Bsirske sind zur diesjährigen Bilderberg-Konferenz eingeladen worden.Die geheimnisvolle Konferenz findet dieses Jahr vom 1. bis 4. Juni in Chantilly im US-Bundesstaat Virginia statt. Wie gewöhnlich treffen sich rund 100 handverlesene ...... mehr...