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IMG_8106.JPG © Christian Meeh
09.09.2013

Verjüngtes OechsleFest: Zulauf von allen Seiten

Pforzheim. Über zwei Wochen lang hatte das OechsleFest den Pforzheimer Marktplatz fest im Griff. Der Dirndl-Abend, die PZ-Hüttengaudi und die Prosecco Night sorgten für gute Stimmung in den Weinlauben. Bereits zum 28. Mal ist das OechsleFest nun auf dem Pforzheimer Marktplatz vertreten. PZ-news hat sich schlau gemacht und hat die Standbetreiber gefragt, wie das Tradition-Fest in diesem Jahr angenommen wurde.

Bildergalerie: Das 28. Oechslefest zieht eine positive Blianz

Bildergalerie: Das 28. OechsleFest geht stimmungsvoll zu Ende

„Trotz des anfangs schlechten Wetters explodierten die Besucherzahlen doch noch“, erzählt Enzo D' Eugenio, Inhaber von Enzos Genusslaube. Der Laubenbesitzer ist zum ersten Mal auf dem OechsleFest vertreten. „Auch wenn es am Anfang sehr kompliziert war alle Geräte zu installieren, hat es sich doch gelohnt, diesen Weg zu gehen“, erzählt der freundliche Italiener mit einem Lächeln.

Nicht nur Enzo D' Eugenio lobt die allgemein gute Stimmung und das familiäre Beisammensein auf diesem Fest. Alle Betreiber betonen, dass das OechsleFest einfach ein Stück Tradition ist und zu Pforzheim dazu gehört.

„Tradition ist wichtig, man sollte aber auch offen für Neues sein“, meint Frank Daudert, Inhaber der EnzAuen-Stube. „Das OechsleFest hat sich fest in Pforzheim etabliert und wird immer beliebter." Er ist der älteste Wirt am Platz und seit Anfang an mit dabei. Der Zulauf an Jugendlichen zeige ihm, dass sich das OechsleFest verändert habe. Aperol und Hugo seien die Trend-Getränke und neben den Oechsleweinen beim Jungvolk am beliebtesten.

Viele Besucher wünschen sich ein Bier auf dem OechsleFest: „Wenn wir anfangen würden Bier auszuschenken, wäre der Sinn dieses Festes verfehlt“, sagt Michael Koffler, Betreiber der Edelweiß-Hütte und drittältester Wirt am Platz. „An der Resonanz ist erkennbar, dass hier niemand das Bier vermisst. Und wenn jemand unbedingt ein Bier will, verweisen wir gerne auf die umliegenden Restaurants.“

Das OechsleFest erfreut sich also bester Beliebtheit. Aber was könnte man verbessern? „Gerade für das Auge fehlt es dem OechsleFest noch an Kreativität. Wir sollten die Leute nicht nur mit kulinarischen Köstlichkeiten verwöhnen, sondern auch dem Auge etwas bieten“, meint Enzo D' Eugenio, Inhaber von Enzos Genusslaube. „Viele Leute haben nicht die Zeit oder die Lust sich stundenlang irgendwo hinzusetzen. Viele nehmen gerne auch nur einen kleinen Snack. Wenn dann beispielsweise ein schöner Brunnen oder ein künstlicher Wasserfall vorhanden wäre, würde man die Leute einladen zu verweilen.“

Die Bilanz ist also mehr als gut: Alle Veranstalter sind zufrieden und wollen im nächsten Jahr wieder mit am Start sein. Bleibt also abzuwarten, welche neuen Events sich die Veranstalter einfallen lassen.

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