nach oben
Und plötzlich geht es nicht weiter: Spätestens an der Dillsteiner Straße enden die Fahrbahnen der Jahnstraße. Dann kann nur noch nach links in die Schwarzwaldstraße abgebogen werden.
Und plötzlich geht es nicht weiter: Spätestens an der Dillsteiner Straße enden die Fahrbahnen der Jahnstraße. Dann kann nur noch nach links in die Schwarzwaldstraße abgebogen werden. © Ketterl
Ausgeschildert:  Alle Richtungen bedeutet auch Innenstadt.
Ausgeschildert: Alle Richtungen bedeutet auch Innenstadt.
Im Glück:  Mit dem Fahrrad kommt man trotz des Staus voran.
Im Glück: Mit dem Fahrrad kommt man trotz des Staus voran.
20.04.2009

Verkehrschaos in der Pforzheimer Innenstadt: Nichts geht mehr

PFORZHEIM. „Alle Räder stehen still, wenn dein starker Arm es will“, heißt es in einem alten Lied der Arbeiterbewegung. Am Montag sorgte die Einrichtung der Baustelle an der Jahnstraße für Stillstand im Räderwerk des Stadtverkehrs.

Kaum war am Montagmittag die Jahnstraße für den Durchgangsverkehr gen Norden geschlossen, bildete sich ein Stau, der sich bis zum Abend nicht mehr auflöste. Denn der Hinweis an der Einmündung der Jahnstraße in die Calwer Straße, diese als geradeaus als Umleitung zu benutzen, wurde weitgehend missachtet.

Schnell gab es einen Rückstau bis zum Kupferhammer. In dem steckten nicht nur erzürnte Auto- und Lastwagenfahrer. Auch die Busse kamen nur schleppend voran. „Wir hatten von Huchenfeld kommend schon 30 Minuten Verspätung, als wir entnervt am Reuchlinhaus ausstiegen und zu Fuß weitergingen“, berichtete ein PZ-Leser.

Johannes Schwarzer, Geschäftsführer des Stadtverkehr Pforzheim (SVP) sprach von einem „Chaos hoch drei. Da ging nichts mehr“. Auf der Linie 3 von Dillweißenstein und auf den Linien 4,41,42 von Huchenfeld und Würm steckten seine Busse in der Blechlawine. Er hofft, dass dies nur ein Problem des ersten Tages war. Das sieht auch Michael Strohmayer, der städtische Pressesprecher so. „Wir werden die Situation natürlich beobachten und denken, dass es sich einigermaßen einspielt“, sagte er.