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Das Kammer- und Unterstufenorchester des Hebel-Gymnasiums spielen auch gemeinsam Stücke. Foto: Jähne
Das Kammer- und Unterstufenorchester des Hebel-Gymnasiums spielen auch gemeinsam Stücke. Foto: Jähne
07.06.2019

Vertonte Filmklassiker: Hebel-Gymnasiasten begeistern mit großem Sinfoniekonzert

Pforzheim. Einmal im Jahr gehört die Bühne des Kulturhaus Osterfeld den Schülern des Hebel-Gymnasiums. Bei deren Sinfoniekonzert am Mittwochabend vereinte sich dabei nicht nur künstlerisches Können, sondern auch ein Mix aus den verschiedensten Musikrichtungen, wobei im ersten Teil vor allem die Freunde der Klassik, im zweiten die der Filmmusik voll auf ihre Kosten kamen.

Mal sind die Dinosaurier wieder los („Jurassic Park“), mal stürzt sich der Mann mit dem Hut und der Peitsche ins nächste waghalsige Abenteuer („Indiana Jones und der Tempel des Todes“) und auch die Melodien aus dem aufrüttelnden Weltkriegsdrama „Schindlers Liste“ durften da nicht fehlen. Drei Mal Spielberg, 14 Mal Hebel-Gymnasium, wobei der Auftakt dem Unterstufenorchester überlassen blieb.

Tragisch, dramatisch und ziemlich melancholisch ging es da zur Sache. Manchmal lud die Musik aber auch zum Träumen und die Zeit vergessen ein. Ein langsamer Walzer von Chopin, die „Linzer Sinfonie“ von Mozart oder auch die „Neue Welt Sinfonie“ von Dvorak lies die Liste an bekannten Namen im hervorragend besuchten großen Saal länger und länger werden. Waren die ersten 30 Minuten fast ausschließlich den Geigern überlassen, so gesellten sich ab dem siebten Werk die Blechbläser des Kammerorchesters hinzu. Und siehe da: Die Musik wurde noch wuchtiger, noch mitreißender und spannungsgeladener.

Dem Concerto grosso in a-Moll folgte eine Arie aus der klassischen italienischen Oper. Die jungen Künstler überzeugten im perfekten Zusammenspiel bei so ausgesuchten wie anspruchsvollen Kompositionen. Am Ende durfte das große Orchester ran, um dem Konzertabend seinen würdigen Ausklang zu verleihen: Jazz traf auf Klassik, während sich die Liste der Filmklassiker und Blockbuster um „Sherlock Holmes“, „2001 – Odysee im Weltall“ und „Dunkirk“ erweiterte.