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OB Peter Boch erinnert an das Schicksal der nach Gurs deportierten Pforzheimer Juden.  Foto: Meyer 

Vertreibung der Pforzheimer Juden: Der Tod kam – und die Nachbarn sahen weg

Pforzheim. Zum 81. Mal hat sich am Freitag der Tag gejährt, an dem die meisten Pforzheimer einfach zusahen, wie ihre jüdischen Mitbürger aus ihrer Heimat vertrieben wurden. 195 Pforzheimer Juden jeden Alters wurden an diesem Tag ins südfranzösische Gurs geschickt, um im dortigen Internierungslager unter menschenunwürdigen Umständen zusammengepfercht zu werden. Oberbürgermeister Peter Boch gedachte des Schicksals dieser Mitbürger in der Mensa der Nordstadtschule.

"Nie wieder darf sich so etwas wiederholen"

In seiner Rede sprach Boch davon, dass man den Opfern und Überlebenden gedenken wolle: „Es wurden Menschen abgeschoben, die generationenlang in

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