nach oben
Sie verhilft Behinderten zu ihrem Recht: Birgit Kühner-Hornyai.  Archiv/Seibel
Sie verhilft Behinderten zu ihrem Recht: Birgit Kühner-Hornyai. Archiv/Seibel
28.11.2017

Verwaltung will Inklusionsbeauftragte auf ehrenamtlicher Basis verpflichten

Ob es darum geht, sich barrierefrei in der Stadt bewegen zu können, entsprechenden Wohnraum zu suchen oder die richtige Schule für ein autistisches Kind zu finden: Die ehrenamtliche Inklusionsbeauftragte und hauptberufliche Sozialpädagogin Birgit Kühner-Hornyai, 52, hilft seit knapp zwei Jahren bei Fragen, Anregungen und Beschwerden von Bürgern.

Sie berichtet an die Verwaltung und hat als Ombudsfrau bislang in 25 Fällen in unklaren Situation vermittelt. Sie tut dies alles ehrenamtlich und momentan mit einem Zeitbudget von etwa zehn Stunden in der Woche. Die Städte und Landkreise haben dafür im vergangenen und aktuellen Jahr pro Jahr 36 000 Euro zur Finanzierung bekommen. Das Land Baden-Württemberg würde auch die doppelte Summe für eine hauptamtliche Inklusionsbeauftragte zahlen.

Ein falsches Signal

Doch Pforzheim hat diesen Weg von Anfang an abgelehnt. Nicht, weil der Bedarf nicht da wäre, sondern weil zusätzliche geschätzte 8000 bis 12 000 Euro Sach- und Gemeinkosten anfallen würden. Geld, das die Stadt nicht ausgeben will oder kann. Sie hält es jedenfalls laut Vorlage, die Oberbürgermeister Peter Boch unterzeichnet hat, für ein falsches Signal. Der Enzkreis sieht das offensichtlich anders. Er möchte seinen Behindertenbeauftragten hauptamtlich weiterbeschäftigen.

Mehr lesen Sie am Mittwoch in der „Pforzheimer Zeitung“ oder im E-Paper auf PZ-news oder über die Apps auf iPhone/iPad und Android-Smartphones/Tablet-PCs.

PF-West
29.11.2017
Verwaltung will Inklusionsbeauftragte auf ehrenamtlicher Basis verpflichten

Furchtbar an so einer Stelle zu sparen. mehr...

Anno nymus
29.11.2017
Verwaltung will Inklusionsbeauftragte auf ehrenamtlicher Basis verpflichten

Daran erkennt man die Prioritäten des Herrn Boch uns seiner Steigbügelhalter. Vom Rülke ist in der Richtung auch nichts zu hören. Es geht um 8.000 - 12.000 € im Jahr. Was soll nochmal das Projekt "Brötchentaste" kosten? Stehen da nicht 240.000€ im Raum? mehr...