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Neujahrsempfang und Co.: Die Stadt führt unter anderem die Steuerungsmöglichkeit als Argument für den Betrieb des CongressCentrums durch die Wirtschaftsförderung WSP an. Seibel/PZ-Archiv
Neujahrsempfang und Co.: Die Stadt führt unter anderem die Steuerungsmöglichkeit als Argument für den Betrieb des CongressCentrums durch die Wirtschaftsförderung WSP an. Seibel/PZ-Archiv
28.02.2017

Verwaltung wirbt für rein städtisches CCP

Wer soll das CongressCentrum (CCP) in Zukunft betreiben – der städtische Eigenbetrieb Wirtschaft und Stadtmarketing Pforzheim (WSP) mit der Pforzheim Kongress- und Marketing (PKM) GmbH oder ein Privatunternehmen? Das ist die Fragestellung der Beschlussvorlage, die am 14. März den Wirtschaftsförderungsausschuss beschäftigen wird und am 4. April im Gemeinderat zur Abstimmung steht.

Nach dem entsprechenden Tenor aus dem Gemeinderat schlägt die Verwaltung die Möglichkeit eines Verkaufs erst gar nicht mehr vor. Beide Szenarien des Papiers sehen die Immobilie, die am 1. September in den Besitz der Stadt übergeht, in kommunaler Hand (siehe „Übergang an die Stadt“). Die PZ stellt beide Varianten vor.

CCP in WSP-Hand

Der WSP, in den die PKM bis Ende 2017 integriert werden soll, verfüge über das Personal sowie die Kompetenz, um die frühere Stadthalle zu betreiben, so das Papier – allerdings müsse man in beiden Varianten, die die Stadt als Eigentümerin sehen, für die Gebäudeunterhaltung mit zusätzlichem Personal beim Gebäudemanagement rechnen. Die Vorlage unterstützt das WSP-Szenario mit Argumenten wie der Steuerungsmöglichkeit, dem Bürgerwillen, spricht von Synergieeffekten sowie effizienteren Strukturen.

Privater Betreiber fürs CCP

Sollte sich der Gemeinderat für das private Szenario entscheiden, wäre laut Verwaltung eine Ausschreibung notwendig. Sie sei in zweierlei Varianten möglich: Die erste wäre eine Dienstleistungskonzession, bei der ein Dritter auf eigene Rechnung arbeite, bei der „jedoch nur beschränkte städtische Vorgaben hinsichtlich Art und Umfang von Veranstaltungen gemacht“ werden könnten. Die zweite Variante wäre die Leistungsbeauftragung, bei der der Partner Vorgaben erfülle, das Risiko jedoch bei der Stadt liege.

Mehr lesen Sie am Mittwoch, 1. März, in der „Pforzheimer Zeitung“ oder im E-Paper auf PZ-news oder über die Apps auf iPhone/iPad und Android-Smartphones/Tablet-PCs.