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Bis zu 80 junge Leute treffen sich in mehreren Cliquen bei der Schloßkirche – und sorgen für Unmut. Foto: privat
Bis zu 80 junge Leute treffen sich in mehreren Cliquen bei der Schloßkirche – und sorgen für Unmut. Foto: privat
09.12.2016

Viel bevölkerter Park rund um Pforzheimer Schloßkirche soll sicherer werden

Pforzheim. Man will am Ball bleiben – gut, dass der metaphorische Ball (um im Bild zu bleiben) erst wieder in der wärmeren Zeit rollt: im Schloßkirchenpark, wo während des Sommers und Herbsts verschiedene Cliquen junger Leute Spaziergänger und die Gäste der angrenzenden Restaurants mitunter verstörten. So sehr, dass sich aktuell – nachdem die PZ die Vorkommnisse mehrfach thematisiert hatte – Vertreter mehrerer Einrichtungen auf Einladung der ebenfalls angrenzenden Stadtbau zu einem „Runden Tisch“ trafen: Streetwork Innenstadt (Bernd Schön), Schloßkirchen-Pfarrerin Heike Reisner-Baral, Martina Dann vom städtischen Ordnungsamt, Wirtsleute des „Lehner’s“ und des „Enchilada“ und Kriminalhauptkommissar Klaus Vetter vom Haus des Jugendrechts.

Wie hoch auch immer das Thema im Vorfeld gekocht war, so sachlich und unaufgeregt sei der „Runde Tisch“ vonstatten gegangen, berichten Teilnehmer. Die Atmosphäre sei „sehr konstruktiv“ gewesen. Allen Beteiligten sei klar, dass das eigentliche Problem die schiere Zahl der jungen Leute sei – was zu gruppendynamischen Prozessen führe – wobei ausufernd laute Musik noch das geringste Übel sei. Gastronomen berichten von einer fast schon offenen Drogenszene und regelmäßigen Einsätzen von medizinischen Rettungskräften. Es gehe jedoch nicht darum, die Schloßkirchenpark-Klientel zu vertreiben – aber durch Maßnahmen wie das Aufstellen von Bänken oder dem Aufhellen des Parks Voraussetzungen für eine Entzerrung zu sorgen.

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