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Oliver Reitz sieht sich als Direktor des städtischen Eigenbetriebs Wirtschaft und Stadtmarketing Pforzheim (WSP) mit Sitz im „il tronco“-Gebäude herber Kritik ausgesetzt.
Oliver Reitz sieht sich als Direktor des städtischen Eigenbetriebs Wirtschaft und Stadtmarketing Pforzheim (WSP) mit Sitz im „il tronco“-Gebäude herber Kritik ausgesetzt. © Fotomontage: PZ
12.02.2019

Viele Baustellen bei der WSP: Unterbesetzung fordert Oliver Reitz

Pforzheim. Heftiger denn je sind die Turbulenzen, durch die der städtische Eigenbetrieb Wirtschaft und Stadtmarketing Pforzheim (WSP) seit Jahren schlingert, und auch WSP-Direktor Oliver Reitz selbst bläst im politischen Raum der Gegenwind immer schärfer ins Gesicht.

Für 13 von 54 Aufgabenfeldern, die allerdings teils in Personalunion beackert werden, fehlen Mitarbeiter. Acht von 43 Stellen sind vakant. Besonders kritisch: Alle drei übergeordneten Geschäftsbereiche direkt unter WSP-Direktor Oliver Reitz sind führungslos, wenn die noch in dessen Probezeit verkündete Trennung von Marketingchef Sascha Binoth endgültig vollzogen ist.

WSP-Direktor Reitz verweist, wie bereits berichtet, auf erneut anstehende Elternzeitvertretungen bei Hochschulservice und Fachkräftesicherung sowie im Tourismusmarketing, aber auch darauf, dass „die ZPT-Leitung hoffentlich nach erneuter Ausschreibung bald besetzt werden“ könne. Diese Unterbesetzung im Haus, die sicher nicht auf die Schnelle komplett aufzulösen ist, schmälert dessen Attraktivität für potenzielle Bewerber weiter.

Kritik an Reitz wird in Handel und Gastronomie heftig, aber hauptsächlich hinter vorgehaltener Hand geäußert – man will die Basis für eine künftige Zusammenarbeit nicht zerstören. Wie der WSP-Direktor der PZ sagte, werde er – „unabhängig davon, wie schnell eine Neubesetzung erfolgen kann“ – in Binoths bisherigem Handlungsfeld „zunächst wieder etwas stärker selbst aktiv“ werden.

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