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Die Verantwortlichen und Vertreter der Großsponsoren freuen sich über das Gelingen der 18. Vesperkirche: Thomas Satinsky (Menschen in Not), Susanne Kuppinger (Metzgerei Kuppinger), Guido Jeremias (Teigwarenfabrik Jeremias), Susanne Knöller (Menschen in Not), Elisabeth Schweizer (Leitungsteam), Beate Rösler (Galeria Kaufhof), Rudolf Mehl und Gabriele Napiwotzki vom Leitungsteam, Johannes Schweizer (Brauhaus) sowie Caritas-Chef Frank-Johannes Lemke (von links). 

Viele Säulen stützen die Vesperkirche

Pforzheim. Rund 350 Ehrenamtliche haben dazu beigetragen, dass die Gäste der Vesperkirche in der kalten Jahreszeit einen Ort der Menschlichkeit und Nächstenliebe erlebt haben. An das Engagement der Helfer erinnerte der Finanzchef der Vesperkirche, Frank-Johannes Lemke, bei der Abschlusspräsentation vor Vertretern der Großsponsoren.

„Das wirft ein Schlaglicht in positivem Sinne auf die Stadt“, sagte der Caritas-Chef. Die Ehrenamtlichen engagierten sich nicht nur während der vier Wochen, sondern auch in der Vor- und Nachbereitung. 14 000 Mittagessen und ebenso viele Vespertüten wurden in diesem Jahr an bedürftige Menschen ausgegeben, zwischen 450 und 500 Besucher kamen täglich in die Stadtkirche.

„Und diese Menschen werden auch nun nicht alleine gelassen“, erklärte Lemke. Zwar macht die Vesperkirche wieder Pause bis im kommenden Jahr. Dafür öffnet ab Samstag die Suppenküche im Schlossbergzentrum ihre Türen. Jeweils dienstags, donnerstags und samstags gibt es dort eine Suppe sowie Gespräche und Unterstützung für all jene, die in Not sind und Hilfe benötigen. Für diese Maßnahmen sind laut Lemke pro Jahr 150 000 Euro aufzubringen, ihm zufolge fehlen lediglich noch 9000 Euro, um diese Summe zu erreichen. Dass dies möglich ist, dazu haben die vielen Spenden beigetragen. Alleine die PZ-Hilfsorganisation „Menschen in Not“ hat in diesem Jahr 20 000 Euro für die Vesperkirche gegeben.