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Das Projekt Malawi der Hochschule Pforzheim ist jetzt mit den Abschlusspräsentationen zu Ende gegangen.  Foto: Hochschule Pforzheim 

Vier Ideen für die Menschen in Malawi: Interdisziplinäres Projekt geht an der Hochschule Pforzheim zu Ende

Pforzheim. Das interdisziplinäre Projekt „Malawi hilft allen!“ der Hochschule Pforzheim ist mit den Abschlusspräsentationen zu Ende gegangen. Ein letztes Mal versammelten sich die 30 Teilnehmer unter Anwesenheit externer Gäste, um die einzelnen Themengebiete des Gesamtkonzepts detailliert vorzustellen. Um die Präsentationen möglichst übersichtlich zu gestalten, wurden die vier angedachten Produktideen, die den Menschen in Malawi helfen sollen, mit lokalen Resssourcen Waren für die westlichen Märkte herzustellen, auf zwei Veranstaltungstage aufgeteilt.

Hinter der Marke „Bandalawi“ verbirgt sich ein Fitnessband aus Naturkautschuk. Das Produkt „Pack-up“ ist ein Fahrradkorb aus Maisschalen, die in Malawi als Nebenprodukt der Maisernte anfallen. Die beiden Moyo-Produkte beinhalten verschiedene Tee- und Superfood-Sorten, deren Grundlage die lokalen pflanzlichen Ressourcen Malawis wie Baobab und Papaya bilden. Das Programm beinhaltete eine anschauliche Darstellung der Weiterentwicklung der Produktideen sowie genaue Informationen hinsichtlich des Herstellungsprozesses und des Logistik- und Vermarktungskonzepts. Aufgrund der infrastrukturellen Begebenheiten in Malawi konnten nicht alle Konzepte hinter den Produktideen finalisiert werden. So missglückte die produktionstechnische Umsetzung des Fitnessbandes „Bandalawi“. Letztlich waren die vergangenen drei Monate für alle Beteiligten von Herausforderungen und Erfahrungen geprägt, die zum Abschluss der Veranstaltung noch einmal gemeinsam ins Gedächtnis gerufen wurden. Alle Teilnehmer können mit Stolz von sich behaupten, der Region ein Stück Malawi nähergebracht zu haben. Die Erkenntnisse über das Konzept wurden dokumentiert. Die Teilnehmer hoffen, dass die Inhalte des Projekts weiterverfolgt werden.