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In Handschellen endete für einen Mann der Besuch bei seiner Freundin. Die Polizei nahm ihn fest, weil er mit drei weiteren Männern in ein Autohaus eingebrochen sein soll. Bei ihm wurde auch eine Langwaffe hefunden.
In Handschellen endete für einen Mann der Besuch bei seiner Freundin. Die Polizei nahm ihn fest, weil er mit drei weiteren Männern in ein Autohaus eingebrochen sein soll. Bei ihm wurde auch eine Langwaffe hefunden. © Symbolbild: dpa
22.01.2015

Vierter Autohaus-Einbrecher in Pforzheim gefasst - Langwaffe gefunden

Nach der Verurteilung von drei Einbrechern und Autodieben in der vergangenen Woche durch das Karlsruher Landgericht konnte nunmehr ein weiterer Tatbeteiligter in Pforzheim festgenommen werden, gegen den die Staatsanwaltschaft Karlsruhe zuvor beim zuständigen Gericht einen Haftbefehl erwirkt hatte. Der Wert der Beute, die die Täter nach einem Einbruch in ein Karlsruher Autohaus machten, betrug über 200.000 Euro. 

Zehn neue und neuwertige Autos verschiedenster Marken sowie Bargeld im Gesamtwert von über 200.000 Euro hatten damals mehrere Täter in der Nacht zum Rosenmontag 2014 auf dem Gelände eines Autohauses in Karlsruhe erbeutet. Die Täter hatten Schränke aufgebrochen und waren so unter anderem an den Tresorschlüssel gelangt – und außerdem auf ein paar Tausend Euro. Der Safeschlüssel war das „Sesam öffne dich“, denn die Männer gelangten so an die Autoschlüssel.

Der Pforzheimer Haupttäter wurde damals von einem Spezialeinsatzkommando der Polizei festgenommen. Er und zwei Mittäter wurden zu mehrjährigen Freiheitsstrafen wegen Autodiebstahls beziehungsweise Beihilfe verurteilt. Der jetzt festgenommene vierte Mann war bislang auf der Flucht und hielt sich wechselweise in Serbien und Deutschland verborgen. Der als gewalttätig bei der Polizei bekannte 43-Jährige konnte am frühen Mittwochmorgen in der Wohnung seiner Freundin in Pforzheim widerstandslos festgenommen werden. Bei der richterlich angeordneten Wohnungsdurchsuchung konnte unter anderem eine Langwaffe sichergestellt werden, die nach erster Einschätzung unter die Bestimmungen des Kriegswaffenkontrollgesetzes fallen könnte.

Nach Vorführung vor dem zuständigen Richter wurde der Beschuldigte in eine Justizvollzugsanstalt eingeliefert.

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