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14.03.2016

Viertklässler besuchen Tatort Polizei

Pforzheim. „Der Hund ist unser wichtigster Helfer“, sagte der 33-jährige Manuel Dillinger, der im Streifendienst arbeitet und zwar am liebsten nachts, damit er tagsüber für seine Frau und die beiden Kinder da sein kann. „Zu jeder Schlägerei kommt der Hund mit“, erklärte er uns. Wir, das ist die Klasse 4a der Bertha-Benz-Schule aus Nöttingen.

Wir durften einen Vormittag lang das Polizeirevier Nord in Pforzheim besuchen. Die vielen Fragen, die wir hatten, beantwortete uns der nette Polizist geduldig. Zum Beispiel: Sein Chef hat drei Goldene Sterne, er hat vier Blaue Sterne an der Uniform. Die Sterne bedeuten die Ranghöhe. Anschließend zeigte er uns seinen Gürtel mit Schlagstock, Pistole, Pfefferspray, Funkgerät und Handschellen. Auch einen Glaskasten mit vielen gestohlenen Geldbeuteln konnten wir sehen. Weiterhin erfuhren wir, dass ein Polizeiauto 30.000 bis 40.000 Kilometer im Jahr fährt und dass bei der Polizei in fünf verschiedene Dienstgruppen gearbeitet wird. Auch die Zellen, in denen gewalttätige Menschen, Alkoholisierte, oder Leute, die unter Drogen stehen, untergebracht werden, zeigte er uns. Wir durften dort sogar hineingehen.

In der Kommandozentrale zeigte er uns die Computer, an denen die Einsätze geplant werden und auch eine Maschinenpistole. Zum Schluss machten wir neben einem Streifenwagen ein Foto. Das war ein interessanter Tatort.