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Das Saacke Carré wird nördlich begrenzt durch die Kiehnlestraße (links), westlich durch die Poststraße (vorne) und östlich durch die Bahnhofstraße. Rund 1000 Menschen leben und arbeiten an dieser exponierten Stelle in der City. 
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Christine Schmitt und Georg Karl Saacke (rechts) im Gespräch mit PZ-Verleger Albert Esslinger-Kiefer. 

Vision einer urbanen Oase: Poststraße in Pforzheim soll Vorzeigemeile werden

Pforzheim. Wer an der Poststraße lebt oder arbeitet – wie beispielsweise die PZler am Stammsitz des Medienhauses – beziehungsweise die Meile als natürliches Einfallstor von den Parkhäusern in die City nutzt, freut sich schon trotz aller baulichen Widrigkeiten auf den Zeitpunkt, da die Fassade des Hauptsitzes der Sparkasse Pforzheim Calw in neuem Glanz erstrahlt und dahinter das Herz des TurmQuartiers schlagen wird.

„Und noch einiges mehr“, sagen – mit Recht – Georg K. Saacke, Geschäftsführer des gleichnamigen Traditionsunternehmens an der Kanzlerstraße, und seine Cousine Christine Schmitt, geborene Saacke, beim Redaktionsgespräch in der PZ. Schmitt, die Unternehmensberaterin, managt als Geschäftsführerin seit mehr als drei Jahrzehnten den Familienbesitz zwischen Bahnhof-, Kiehnle- und eben Poststraße: das Saacke-Carré. Die Erbengemeinschaft hatte in den 1950er-Jahren den renommierten Architekten Professor Otto Baring mit der Planung des 10.000-Quadratmeter-Areals beauftragt.

Im Saacke Carré tut sich demnächst auch kulinarisch etwas

Ganz aktueller Natur – und noch vor der Neugestaltung der Poststraße als Flanier- und Kunstmeile der gehobenen Art – wird Anfang Juli der Startschuss für eine Neubelebung der gastronomischen Tradition an der Poststraße sein. Nachdem sich die schon auf der Zielgeraden befindliche Realisierung eines Edel-Italieners zerschlagen hatte, geht nun mit ihrem ersten Projekt die Betreibergesellschaft „Feine Küche Vrbenski GmbH“ mit seinem Chef, dem Kroaten Darko Vrbenski, an den Start. Er bringe, sagt Christine Schmitt, „neben seiner Berufung Vielfalt, Internationalität und die Liebe zu Menschen“ mit. Das Neue an der Location werde die – ganztägig geöffnete – Kombination aus Restaurant und Bar sein, mitsamt Außenbewirtschaftung, wenn der Sparkassenbau fertiggestellt ist.

Christine Schmitt und Georg Saacke greifen zu gerne den Leitfaden der Stadt auf (Schmitt: „Eine Steilvorgabe“), wonach „urbane Oasen“ für eine „lebendigere, attraktivere, im Herzen erneuerte Stadt“ sorgen sollen und werden. Mit dem Motto „Tradition trifft feine Küche“ wolle Vrbenski „einen neuen Ort des Miteinanders“ schaffen. Natürlich hat das gastronomische Kind auch einen Namen: „Fidelis“ soll die Location heißen – in Treue und Verbundenheit zu seiner neuen Heimat Pforzheim, nachdem der Kroate viele Jahre an den unterschiedlichsten Orten in Europa, unter anderem auch in Berlin (wo Schmitt hauptsächlich residiert und arbeitet), gelebt habe. Sein Team sei europäisch-international, die Köche stammten aus dem Pforzheimer Umfeld.

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