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Vereinen ihre Kunst im Verein LAF: Peter Spillmann, Marcus Lerviks, Christian Lillinger, Susanne Schär, Albert Braun und Oskar Lindström (von links). Foto: Läuter
Vereinen ihre Kunst im Verein LAF: Peter Spillmann, Marcus Lerviks, Christian Lillinger, Susanne Schär, Albert Braun und Oskar Lindström (von links). Foto: Läuter
24.09.2017

„Viva (P)Forza“: Internationale Kreative machen gemeinsame Sache

Sie kommen aus Deutschland, Finnland und der Schweiz und haben in Pforzheim zusammengefunden, um in den Räumen des Projekts „LAF – Leerstand als Freiraum“ gemeinsam unter dem Titel „Viva (P)Forza“ ihre Werke zu präsentieren

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Zur Vernissage am Freitagabend waren Albert Braun, Marcus Lerviks und Oskar Lindström von „Finnfemfel“ sowie „Supe“, wohinter Susanne Schär und Peter Spillmann aus der Schweiz stecken, angereist und führten Interessierte durch ihre vielseitigen Installationen. Als spontaner Gast gesellte sich zudem der Musiker und Träger des SWR-Jazzpreis 2017, Christian Lillinger, dazu. Zu einer Videoinstallation des Trios „Finnfemfel“ gab er eine Performance am Schlagzeug.

Kennengelernt hatten sich alle sechs Künstler über die in Basel angesiedelte Stiftung Bartels Fondation des Pforzheimers Rainer Bartels. Dieser hielt die Eröffnungsrede und verwies auf vor allem historisch bedingte Gemeinsamkeiten zwischen beiden Städten. Um Gemeinsamkeiten und Unterschiede, die Wichtigkeit oder Unwichtigkeit von Grenzen geht es in den gezeigten Arbeiten der deutsch-finnischen Gruppe „Finnfemfel“, in denen mitunter humorvoll die Klischees über Nationen aufs Korn genommen werden oder man sich mitten hineinstellen kann ins Dreiländereck. Mit Grenzen der Wahrnehmung beschäftigen sich „Supe“: Da entpuppen sich auf Bildschirmen gezeigte Schneelandschaften bei genauerer Betrachtung als etwas ganz Anderes oder verschwinden Textfragmente auf Leinwänden, um dann wieder aufzutauchen.

Zu sehen sind die Werke bis 21. Oktober in der Östlichen 7 freitags bis sonntags von 16 bis 19 Uhr. Führungen auf Anfrage per E-Mail an post@laf-ev.de. Der Eintritt ist frei.

Die Künstler werden bei der Finissage am 21. Oktober ab 19 Uhr wieder anzutreffen sein.