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Die haben „Wechselspiel“ möglich gemacht: Anina Gröger, Sina Dornbach und Haynnelore Weitbrecht (von links) mit Ausstellungsstücken. Foto: Frommer
Die haben „Wechselspiel“ möglich gemacht: Anina Gröger, Sina Dornbach und Haynnelore Weitbrecht (von links) mit Ausstellungsstücken. Foto: Frommer
28.09.2017

VolksbankHaus zeigt ab Donnerstag, 5. Oktober, die Ausstellung „Wechselspiel“

Pforzheim. Unter der Überschrift „Wechselspiel“ präsentiert das VolksbankHaus die jüngste von Anina Gröger erdachte, sachkundig kuratierte und mit viel Geduld zusammengetragene Ausstellung. Die Vernissage findet am Donnerstag, 5. Oktober, in der großen Ausstellungshalle der Volksbank, an der Zerrennerstraße 28, statt. Ulrich Haass, Direktor a.D. der Goldschmiedeschule, wird die Einführungsrede halten. Die Ausstellung wird nur in der Zeit von Freitag, 6. Oktober, bis Sonntag, 8. Oktober, täglich von 10 bis 19 Uhr, zu sehen sein.

Der interdisziplinäre Ansatz der Ausstellung: Zehn bildende Künstler, darunter auch Christina Kahlo (Mexiko, Großnichte von Frieda Kahlo) und Ping Qiu (Berlin), allesamt ehemalige Stipendiaten der Stiftung Bartels Fondation in Basel, stellen 70 Arbeiten aus. 43 Schmuckschaffende, wie beispielsweise Mireia Fusté aus Barcelona, Lorraine Garchery (Paris), Sam Tho Duong oder Andrea Wolf (beide aus Pforzheim) ließen sich im Vorfeld der Ausstellung von den Werken jeweils eines Künstlers inspirieren und haben sich hierfür größtenteils ganz neue Stücke ausgedacht. Viele der Arbeiten wurden erst in den letzten Tagen fertig und angeliefert. „Täglich kamen neue Päckchen an“, erinnert sich Sina Dornbach (VoBa). Die beim Aufbau der komplexen Ausstellung mitwirkenden bildenden Künstler, wie beispielsweise Eckhard Bausch (Pforzheim) oder Hannelore Weitbrecht (Kirchheim), erfuhren erst in Pforzheim von der Schmuckantwort des von Anina Gröger ehrenamtlich initiierten und organisierten „Wechselspiels“.

Die Frage, ob sie sich in den kleinformatigen Arbeiten der hiesigen Schmuckschaffenden Stefanie Walkenhorst „wiedererkenne“, bejaht Hannelore Weitbrecht klar: „Sie hat ja mein präferiertes Material – mehrfach verklebtes Papier – verwandt“. Die ungewöhnliche Ausstellung „Wechselspiel“ ist Teil des Jubiläums „250 Jahre Goldstadt Pforzheim“. An den drei Ausstellungstagen werden sowohl Anina Gröger, als auch Rainer Bartels (Stiftung Bartes Fondation zum kleinen Margräflerhof) sowie einzelne Künstler für Fragen und Antworten der Besucher zur Verfügung stehen.

www.anina-groeger.de und www.vbpf.de