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Von Gecko,Esel und Pyhton.
Tierhem © privat
13.04.2011

Von Gecko, Esel und Python

PFORZHEIM. „Das kleinste Tier war ein zwei bis drei Zentimeter großer Gecko, der mit einer Brokkolilieferung aus Italien nach Deutschland kam. Als eine Frau das Gemüse kaufte, merkte sie, dass sich ein Gecko darin versteckte. Schnell brachte sie ihn ins Tierheim“, erzählte uns Ute Andok, die Tierheimleiterin.

Das längste Tier war ein 2,60 Meter lange Tigerpython und das größte ein Esel. Eine Schnappschildkröte war das gefährlichste und exotischste Tier, das im Tierheim lebte.

Im Pforzheimer Tierheim trifft man einfach alles: Angefangen von Katzen, Hunden, Schweinen, Papageien, Wasser- und Landschildkröten bis hin zu kleinen weißen Mäusen und noch vieles mehr. Es gibt dort rund 60 Hunde, 100 Kleintiere und derzeit 80 Katzen. Um diese Tiere alle zu versorgen, braucht das Tierheim 550 000 Euro im Jahr, für das Tierfutter und die Verpflegung. Es ist privat und finanziert sich fast nur aus Spenden. Im Heim arbeiten 20 Mitarbeiter, beispielsweise ein Tierarzt oder Tierpfleger.

Man muss keine Ausbildung haben, um im Tierheim zu arbeiten, auch mit viel Tierliebe kann man dort eine gute Arbeit machen. Das Tierheim gibt es seit 1916, das hat uns Ute Andok berichtet. Dieses tolle Erlebnis hat uns allen sehr viel Spaß gemacht.

Rebecca Stephan und Alisa Hofmann, Klasse 4 der Eichelbergschule Ölbronn