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So sah im Vorjahr die kollektive Gaudi mit den „Mondstürmern“ aus: Das Oktoberfest hat weit über die Stadtgrenzen hinaus Magnetwirkung. Foto: Ketterl, PZ-Archiv
So sah im Vorjahr die kollektive Gaudi mit den „Mondstürmern“ aus: Das Oktoberfest hat weit über die Stadtgrenzen hinaus Magnetwirkung. Foto: Ketterl, PZ-Archiv
12.09.2018

Vorbereitungen laufen auf Hochtouren für Pforzheimer Oktoberfest

Pforzheim. Beim OechsleFest haben Vito Federico und seine Frau Anne Ritter 17 Tage lang Vollgas gegeben, um Abertausende Gäste in ihren „Adlerhorst-Lauben“ zu bewirten. Zeit zum Durschnaufen bleibt nach der am Sonntag zu Ende gegangenen Weinsause nicht. Übers kommende Wochenende haben sie in ihrer „Goldstadt-Ranch“ auf der Wilferdinger Höhe gleich mehrere Hochzeiten zu bewältigen, ehe dann das Bier regiert. Zum fünften Mal steigt auf dem Messplatz das Pforzheimer Oktoberfest – ein enormer Besuchermagnet.

An zwei Wochenenden geht es insgesamt viermal rund: jeweils freitags und samstags, 28. und 29.September sowie 5. und 6. Oktober. Hier nur einige der beeindruckendsten Zahlen: 4000 Liter Bier rauschen in Gläser, 1600 Hähnchen, 1200 Haxen und 2000 Weißwürste dampfen auf Tellern. Zehn starke Männer werden für den viertägigen Aufbau des neuen Festzelts gebraucht, das dieses Mal nicht mehr 20 auf 45, sondern 25 auf 50 Meter misst und anstelle einer Spitze ein rund gebogenes Dach hat. Darin werden dann 40 Bedienungen zu Werke gehen, außerdem zehn Mitarbeiter in der Küche und weitere sechs an der Spüle. 14 Sicherheitsleute schauen im Gaudi-Getümmel nach dem Rechten. „Alle unsere Firmenangehörigen und die ganze Familie helfen mit“, sagt Federico. Sein Stammhaus „Goldner Adler“ am Leo bleibt deshalb an den vier Oktoberfesttagen zu.

Der erste Samstag, 29. September, mit den „Mondstürmern“ ist bereits ausverkauft. Für alle weiteren Abende gibt es aber noch Karten. Reserviert werden kann nur tischweise. Ein Tisch mit zehn Plätzen kostet 105 Euro, ein VIP-Tisch für acht Personen – gemütlich in einer Box, schön dekoriert und etwas abgeschirmt vom großen Trubel – ist für 165 Euro zu haben. Die Verzehrpreise sind im Vergleich zum Münchner Oktoberfest moderat: Die Maß auf der Wiesn kostet in diesem Jahr zwischen 10,70 und 11,50 Euro, auf dem Messplatz nur 8,50 Euro.

Bei der Eröffnung am Freitag, 28. September, sind nicht nur Auftritte der fränkischen Partyband „Echt stark“ zu erleben, sondern auch der Fassanstich durch Brauereichef Michael Ketterer und Bürgermeisterin Sibylle Schüssler sowie die von Timo Klittich moderierte Wahl der Oktoberfest-Königin. Für Freitag, 5. Oktober, hat Federico abermals die „Mondstürmer“ gebucht: „Als Zugabe an die Fans, weil da die Resonanz unheimlich ist und immer die Megaparty abgeht.“ Das Finale am Samstag, 6. Oktober, bestreiten „Die Vagabunden“ aus Nordbayern. Zeltöffnung ist jeweils ab 17.30 Uhr, das Musikprogramm beginnt um 18.30 Uhr und dauert bis 23 Uhr; gefeiert werden kann bis Mitternacht.

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