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Für Klaus Scheppe (links) wird es der erste Gruschtelmarkt sein, den er ausrichtet – für Rüdiger Fricke der letzte, den er vor seinem Ruhestand veranstaltet. Foto: Ketterl
Für Klaus Scheppe (links) wird es der erste Gruschtelmarkt sein, den er ausrichtet – für Rüdiger Fricke der letzte, den er vor seinem Ruhestand veranstaltet. Foto: Ketterl
06.07.2017

Vorbereitungen laufen: erstmals Gruschtelmarkt auf Waisenhausplatz

Pforzheim. Es ist Neuland, das der Gruschtelmarkt-Veranstalter WSP und der Ausrichter Klaus Scheppe (61) am 22. und 23. Juli betreten – genauer gesagt das Areal rund ums Theater, vor dem CCP bis hinüber zum Kinderspielplatz neben der Stadtkirche.

Vorbei sind die Zeiten des traditionellen Markts, wie er 42 Jahre lang stattgefunden hat – in der Fußgängerzone, auf dem Marktplatz, dem Platz des 23. Februar und dem Blumenhof. Vorbei auch die Zeiten, als über 1000 Aussteller sich – oft von weit her – auf den Weg nach Pforzheim machten, um von Mutters Saftpresse über Schnabeltassen bis zu Heino-Schallplatten feilzubieten, was Speicher und Keller hergaben.

Vorbei der traditionelle Samstag als Hauptveranstaltungstag und der 2003 dazu gekommene Nachtgruschtelmarkt am Freitag.

Ebenfalls vorbei die Zeiten, als die Aussteller schon Tage vorher ihre Claims in der Innenstadt absteckten – oft zum Leidwesen der Einzelhändler– und in der Fußgängerzone nächtigten. Reibereien, so Citymanager Rüdiger Fricke (WSP), seien ebenso auf der Tagesordnung gewesen wie Beleidigungen gegenüber Mitarbeitern und Security.

Die 43. Auflage des größten Flohmarkts der Region findet also (wie berichtet) erstmals an einem Sonntag (dann zusätzlich auf der Zerrennerstraße zwischen Leopold- und Deimlingstraße) statt (11 bis 18 Uhr) – und nach massiven Protesten auch als Nachtgruschtelmarkt am Tag zuvor (19 bis 23 Uhr).

Anmeldung bei Ausrichter Klaus Scheppe telefonisch unter (0 72 23) 48 95 oder unter www.scheppe-klaus.de

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