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Am Sonntag stand die Platane an der Ecke Östliche/Schloßberg noch.  Foto: Ketterl 
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Am Montagmorgen begann eine Privatfirma im Auftrag der Stadt dann mit den Baumfällarbeiten.  Foto: Ketterl 
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Kurze Zeit später ist die Platane Geschichte. Auch zwei weitere Bäume mussten gestern dran glauben.  Foto: Ketterl 

Vorboten des ganz großen Umbaus für Innenstadt-Ost

Pforzheim. Mit einer Unterschrift will Pforzheims Oberbürgermeister Peter Boch am Dienstag den Vertrag mit Innenstadt-Ost-Investor ten Brinke notariell besiegeln. Dazu bricht er frühmorgens mit einer Delegation des städtischen Rechtsamts sowie des Vermessungs- und Liegenschaftsamts nach Würzburg auf. Der Vertrag lässt allerdings Möglichkeiten für den Fall, dass ein derzeit gegen die Innenstadtentwicklung Ost gerichtetes Bürgerbegehren Erfolg hat und es zu einem Bürgerentscheid kommt. Vor Beginn der Leitungsarbeiten mussten Bäume weichen.

Am Montag wurden schon erste Maßnahmen zur Vorbereitung des Rahmenplans „Innenstadtentwicklung-Ost“ getroffen. Eine Platane und eine Linde in der Fußgängerzone (Östliche Karl-Friedrich-Straße, gegenüber dem „Pforzhain“) wurden gefällt. Auch im Bereich des Rathaus-Parkplatzes (hinter dem Alten Rathaus) musste ein Baum weichen.

Dies ist notwendig für die Leitungsverlegungen, die sowohl für die Realisierung des Projekts „Innenstadtentwicklung-Ost“ als auch für das bereits sehr weit gediehene Bauvorhaben „C&A“ Grundvoraussetzung sind. „Ganz unabhängig von diesem konkreten Vorhaben bilden die Leitungsverlegungen jedoch die Basis für jedwede städtebauliche Entwicklung in diesem Bereich“, betonte der städtische Pressesprecher Michael Strohmayer.

Am Mittwoch, 6. März, soll in einem nächsten Schritt der „Pforzhain“ nach Huchenfeld verlegt werden. Am Montag, 18. März, ist dann in der Deimlingstraße der offizielle Beginn der Leitungsverlegungen.

Kosten: 5,6 Millionen Euro

Insgesamt werden diese 5,6 Millionen Euro kosten. Es werden Zuschüsse des Landes in Höhe von etwa 1,7 Millionen Euro erwartet. Nach Abschluss der Arbeiten stehen dann 5400 Quadratmeter als zusätzliches potenzielles Bauland zur Verfügung.

„Damit wird, ungeachtet der Wertsteigerung der städtischen Flächen, die Möglichkeit geschaffen, eine gesamtstädtische Entwicklung im Sinne einer deutlichen städtebaulichen und architektonischen Aufwertung der östlichen Innenstadt zu betreiben“, heißt es in einer entsprechenden Sitzungsvorlage.

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