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Da kommen weder Radfahrer noch Fußgänger drüber: Kleine Tannenbäume wurden im Würmtal über einen Baumstamm gelegt. Foto: Windelband
Da kommen weder Radfahrer noch Fußgänger drüber: Kleine Tannenbäume wurden im Würmtal über einen Baumstamm gelegt. Foto: Windelband
10.11.2015

Vorsicht Falle: Im Würmtal versperren Unbekannte Wege mit Baumstämmen

Pforzheim. Fahrradfahrer aufgepasst: Im Würmtal haben Unbekannte gefährliche Hindernisse auf dem Bismarckpfad ausgelegt. Zwei Pforzheimer Mountainbiker haben am Freitag sieben solcher aus Baumstämmen und Ästen bestehende Wegsperren beseitigt. An gleicher Stelle platzten einem anderen Radfahrer am Sonntag zwei Reifen – vermutlich wegen ausgelegter Nägel.

Die Hindernisse, sagt Christian Weber im Gespräch mit der „Pforzheimer Zeitung“, lagen „auf dem Bismarckpfad zwischen der Abzweigung vom Seehauspfad runter nach Würm, vor allem um die Einmündung vom Goldschmiedweg“. Je näher Weber der Kreuzung kam, desto größer wurden die Gegenstände. „Unter anderem waren da zwei relativ große Baumstämme“, erinnert er sich. „Da mussten wir zu zweit richtig wuchten, um die wegzubekommen.“ Dass Nägel oder Schrauben in stoppten, vermutet Daniel Windelband, der zwei Tage nach Christian Weber im Würmtal unterwegs war: „Ich bin am Sonntag gegen 9 Uhr den Goldschmiedeweg runtergefahren“, berichtet er. „Plötzlich sind mir gleichzeitig beide Reifen geplatzt.“ Mit „Glück und Routine“ sei er unverletzt zum Stehen gekommen.

Die zwischen Südstadt und Würm gelegenen Waldwege sind bei Fußgängern und Radfahrern beliebt – und für die Letztgenannten gemäß des baden-württembergischen Waldgesetzes eigentlich verboten. Dieses verbietet es Radfahrern, Wege unter zwei Metern Breite zu befahren. Im Alltag wird dieses Verbot aber fast nirgendwo beachtet. Trotzdem hat sich das Verhältnis zwischen Radfahrern und Fußgängern in den vergangenen Jahren verbessert – was eine Erhebung der Universität Freiburg bestätigte. Und auch die beiden Mountainbiker und der Revierleiter bestätigen ein prinzipiell gutes Verhältnis:Vergleichbares sei in Pforzheim und dem Enzkreis in den vergangenen Jahren noch nie passiert.

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