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Foto: dpa/Symbolbild
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22.11.2017

Vorsicht auf dem Weihnachtsmarkt - Goldene Zeiten auch für Langfinger

Pforzheim. Der Besuch eines Weihnachtsmarkts gehört für viele im Advent dazu – leider auch für Taschendiebe. Während Besucher an Ständen stöbern oder sich bei einer Tasse Punsch unterhalten, schlagen Diebe blitzschnell zu.

Zwar sank 2016 bundesweit die Zahl angezeigter Taschendiebstähle etwas im Vergleich zum Vorjahr – von 168 142 (2015) auf 164 771 (2016). Dafür stieg aber der Schaden von 50,8 Millionen Euro (2015) auf 51,5 Millionen Euro an.

Auch auf dem Goldenen Weihnachtsmarkt und auf dem Mittelaltermarkt in Pforzheim werden verstärkt Fußstreifen eingesetzt, wie Polizeisprecher Frank Otruba auf PZ-Nachfrage bestätigt. Beamte seien in Zivil unterwegs, um Langfinger auf frischer Tat ertappen zu können, aber auch in Uniform. Letzteres nicht nur, um Präsenz zu zeigen und auf potenzielle Täter abschreckend zu wirken. Die Kollegen des Reviers Nord und der Prävention würden Besucher gezielt ansprechen und für die Gefahr durch Taschendiebe sensibilisieren, so Otruba.

In den engen Gassen zwischen den Ständen ist etwa der Drängel-Trick beliebt. „Ein Dieb rückt unangenehm dicht an das Opfer heran, bis es sich verärgert abwendet und dadurch eine umgehängte Tasche oder die Geldbörse in der Manteltasche quasi ,griffbereit‘ anbietet“, erläutert Gerhard Klotter, der Vorsitzende der Polizeilichen Kriminalprävention der Länder und des Bundes: „Innerhalb weniger Sekunden sind Brieftasche, Kreditkarte oder das Handy verschwunden.“

Die Polizei gibt Tipps, wie sich Besucher vor dem Griff in die Tasche schützen. Sie sind auf der Klappkarte „Schlauer gegen Klauer!“ zusammengefasst, die in jeder Polizeidienststelle und auf www.polizei-beratung.de erhältlich ist.

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