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Hand in Hand vollzieht sich der Generationenwechsel: der neue Chefarzt der Gynäkologie am Siloah St. Trudpert, Ingo Thalmann, mit seinem Vorgänger Dirk Kramer und Verwaltungsratschef Gerhard Bossert (von links).
Hand in Hand vollzieht sich der Generationenwechsel: der neue Chefarzt der Gynäkologie am Siloah St. Trudpert, Ingo Thalmann, mit seinem Vorgänger Dirk Kramer und Verwaltungsratschef Gerhard Bossert (von links).
30.09.2016

Wachwechsel der Storchenväter am Siloah

Pforzheim. Ein Porträt Dirk Kramers mit dem Titel „Der Storchenvater verlässt seinen Horst“ hat die PZ jüngst veröffentlicht und damit offensichtlich den Nagel auf den Kopf getroffen. Mehrere Redner ziehen den Artikel bei Kramers Verabschiedung heran. Um etwa daran zu erinnern, dass der Chefarzt der Frauenklinik am Siloah St. Trudpert Klinikum fast 25 Jahre oder beinahe 9000 Tage lang in der Verantwortung stand und mit seinem Team annähernd 20 000 Geburten begleitete.

Um zu würdigen, dass der in Lehre bei Braunschweig geborene Mediziner die hiesigen Kreißsäle modernisieren, nach Wünschen werdender Mütter gestalten und Familienzimmer einrichten ließ. Aber auch, um zu unterstreichen, dass jener Storchenvater „ein Glücksbringer“ gewesen sei für das Klinikum, wie Hartmut Keller, der Geschäftsführer der AOK Nordschwarzwald, herausstellt.

Einen herzlichen Wachwechsel der Storchenväter erleben die Gäste an diesem Freitagmittag, an dem Dirk Kramer (65) Bilanz zieht und Nachfolger Ingo Thalmann (47) vorausschaut auf eine fordernde wie segensreiche Aufgabe. „Wer das Wunder der Geburt täglich erleben darf, darf sich glücklich schätzen, hier mitarbeiten zu können“, sagt Kramer, der von „Erfüllung“ spricht.

Thalmann zollt seinem Vorgänger „allerhöchsten Respekt“.Der in Wimsheim Aufgewachsene, der am Pforzheimer THG sein Abitur ablegte, freut sich über die „faszinierende Gelegenheit“, diese „Geburtshilfe von überragendem Ruf“ zu leiten und die Gynäkologie zu prägen.

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