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Auch der Vergleich mit Nachbarkreisen ist mit dem Wählerzähler möglich. 

Wählerzähler zur Europawahl: Enzkreis top, Pforzheim flop

Die Beteiligung bei der Europawahl vor fünf Jahren lag deutschlandweit bei 48,1 Prozent. Diesen Wert zu erhöhen, ist das Ziel der Initiative „nebenan für Europa“. Eine der Maßnahmen ist die Etablierung des Wählerzählers.

Mit diesem können alle Interessierten einfach herausfinden, wie hoch die Wahlbeteiligung im eigenen Ort bei der Europawahl 2014 war – im Vergleich zu allen anderen Wahlkreisen und zum Bundesdurchschnitt. So lag etwa Pforzheim mit 38,2 Prozent nur auf Rang 359 von 402 Wahlkreisen – und damit auch weit hinter den umliegenden Kreisen. Der Enzkreis lag etwa auf Rang 77, die Stadt Karlsruhe noch einen Platz davor.

„Wir wollen mit unserer Initiative zu drei Schritten motivieren: wissen, wählen, weitersagen“, sagt Sebastian Gallander, Geschäftsführer der nebenan.de Stiftung. Schließlich solle man sich nicht nur über die Europawahl informieren können und selbst wählen gehen, sondern auch möglichst viele Nachbarn mitbringen. „Wir sind sehr gespannt, welcher Ort nach der Wahl die meisten Stimmen für Europa abgegeben haben wird“, so Gallander.