nach oben

Kommunal- und Europawahl

Gespannte Blicke auf die Wahlergebnisse: In Pforzheim war die AfD der Gewinner, die Demokratie der Verlierer, denn die Wahlbeteiligung lag bei nur 33,8 Prozent. © Ketterl
Gebannt verfolgen Stadträte und interessierte Bürger das Europawahl-Ergebnis im Großen Ratssaal im Neuen Rathaus Pforzheim. Die 14,5 Prozent für die AfD ließen so manchen Kommunalpolitiker mit dem Kopf schütteln. © Ketterl
In Wimsheim gab es eine hohe Wahlbeteiligung und dem entsprechend viele Stimmen auszuzählen. Kurz vor Mitternacht war bekannt, wie die Sitze im Gemeinderat verteilt werden. © Ketterl
Um 18 Uhr wurden die Wahllokale in Pforzheim geschlossen und kurz darauf begann schon die Auszählung der Stimmen, wie hier im Hilda-Gymnasium. Die Wahlbeteiligung in Pforzheim dürfte geringer als beim letzten Mal ausfallen. © Ketterl
Wahl Reuchlin 1.jpg
26.05.2014

Wahl-Ticker: Pforzheimer Ortschaftsräte stehen fest

Zwei Tage hat es gedauert, bis das Ergebnis der Pforzheimer Ortschaftsratswahlen verkündet werden konnte. Im Live-Wahlticker können Sie die Verteilung der Mandate nachlesen und auch noch einmal einen Blick auf die Ereignisse am Wahlsonntag und auf die am Montag eingetrudelten Wahlergebnisse werfen.


 Ticker aktualisieren


>>> Hier lesen Sie auf einer interaktiven Infografik, wer 2014 in welcher Kommune Gemeinderat geworden ist. <<<

Hier gibt es die >>> detaillierten Europwahlergebnisse aus der Region <<<

Hier gibt es die >>> detaillierten Europawahlergebnisse aus Pforzheim <<<

 


Seit Dienstagnachmittag liegen auch die Ergebnisse der Pforzheimer Ortschaftsratswahlen vor. Die Wahlbeteiligung war generell schlechter als vor fünf Jahren.

In Würm erhielt die SPD 5 Sitze (Rüdiger Nestler, Manfred Ott, Florian Bähr, Katja Theurer, Wolf-Dieter Späth). Die CDU kommt auf 3 Sitze (Helmut Speer, Michael Meisenbacher, Roland Leußler). 2 Sitze entfallen auf die Freien Wähler (Michael Schwarz, Hans-Joachim Hägele).

In Hohenwart sind jetzt vier statt bisher zwei Parteien vertreten. Die CDU hat 4 Sitze (Volker Weingardt, Karl Schröck, Martin Keuerleber, Adam Bornbaum). Die Freien Wähler haben 2 sitze (Christian Lang, Stephan Banschbach). Die SPD hat 1 Sitz (Norbert Könne), ebenso die FDP (Tobias Gindele).

In Büchenbronn wollen nun fünf statt vier Parteien die Zukunft des Pforzheimer Stadtteils gestalten. Die SPD erreicht 4 Sitze (Bernhard Schuler, Carmen Freivogel, Marco Faas, Marianne Rittmann). Dahinter liegen die CDU mit 3 Sitzen (Ralf Bohnenberger, Uwe Freivogel, Ralf Hornisch-Burkhardt), die Freien Wähler mit 2 Sitzen (Dieter Rüdenauer, Norbert Klein), die Bürgerliste Büchenbronn mit 2 Sitzen (Reinhard Klein, Andrea Pachaly-Szalay) und die FDP mit 1 Sitz (Hans-Jürgen Burfeind).

In Huchenfeld hat sich weder an der Anzahl der im Ortschaftsrat vertretenen Parteien noch an der Sitzverteilung etwas geändert. Die CDU hat 5 Sitze (Gunter Raible, Wolfgang Hohl, Dieter Abdrejewski, Margarete Schaefer, Ralf Schlafer). Die Freien Wähler kommen auf 4 Sitze (Bernd Heintz, Birgit Kurfiß, Sabine Karst, Manfred Brock). Die SPD erzielt 3 Sitze (Wolfgang Reiß, Udo Mürle, Michaela Regelmann).

In Eutingen gibt es nun vier statt drei Parteien. Hier hat die AfD mit 1 Sitz (Michael Baitinger) das erste und einzige Mal einen Vertreter in einen Pforzheimer Ortschaftsrat gebracht. Die CDU hat 8 Sitze (Helge Hutmacher, Brigitte Langer-Glock, Jürgen Karst, Markus Lipps, Andreas Vollmer, Rolf Kümmel, Andreas Renner, Klaus Ferdinand Weitmann). Die Unabhängigen Bürger kommen auf 5 Sitze (Thomas Goßweiler, Bernd Zilly, Jürgen Goßweiler, Lothar Faas, Ute Heidl). Die SPD holt 2 Sitze (Birgit Bittmann, Petra Schickle).

 


Erschreckend schwache Wahlbeteiligung in Pforzheim - AfD holt 4 Sitze

Bildergalerie: Ergebnisverkündung: Gespannte Gesichter im Pforzheimer Ratssaal

Umfrage

Sind Sie zufrieden mit dem Ausgang der Europawahl?

Ja 24%
Nein 36%
So halb und halb 20%
Mir egal 20%
Stimmen gesamt 698

Das lange Warten auf das Ergebnis der Wahl zum Pforzheimer Gemeinderat hat ein Ende. Während Pforzheim schon als deutche AfD-Hochburg für Aufsehen sorgte, könnte auch die geringe Wahlbeteiligung nun zum Thema werden. Gerade einmal 33,8 Prozent der Wahlberechtigten haben an der Kommunalwahl teilgenommen. 5,8 Prozentpunkte weniger als 2009.

Neu und kunterbunt zusammengewürfelt wurde die Sitzverteilung. Die CDU mit 12 Sitzen (-1) bleibt stärkste Fraktion, die SPD kommt auf 6 Sitze (-2). Verbessert hat sich die Grüne Liste von 4 auf 5 Sitze. Aus dem Stand hat die AfD 4 Sitze im Pforzheimer Gemeinderat geholt. Die FDP kommt auf 3 Sitze (-2). Danach gibt es vier Gruppierungen, die je 2 Sitze errungen haben: Freie Wähler (-2), Die Linke (+1), UB und WiP. Je 1 Sitz holten sich die LBBH und der Ortsverband Liste Eltern.


 

Warten auf die Pforzheimer Gemeinderatszusammensetzung

In Pforzheim braucht man etwas länger als gedacht, um die Zusammensetzung des Gemeinderats zu berechnen. Woran das liegt, ist im Augenblick nicht bekannt. Die spannende Frage: Wieviel Sitze wird die AfD bekommen? Wie stark wird die CDU sein, die einst die Hälfte aller Gemeinderatssitze auf sich verbuchen konnte. Wir warten weiter und werden aktuell über das Pforzheimer Ergebnis berichten.

 


 

Der Kreistag des Enzkreises steht fest

Bildergalerie: Der Kreistag des Enzkreises ist neu formiert

Bildergalerie: Das große Auszählen am Wahlabend

Laut dem vorläufigen Gesamtergebnis kommen die Freien Wähler auf 32,1 Prozent, die CDU auf 27,5 Prozent, die SPD auf 19,7 Prozent, die Grünen auf 12,2 Prozent und die FDP auf 8,6 Prozent. Das macht die Freie Wählervereinigung mit 17 Sitzen zur stärksten Fraktion. Die CDU liegt mit 15 Sitzen dahinter, die SPD hat noch 11 Sitze, während die FDP mit 5 Sitzen auskommen muss.Stimmenkönig wurde Jürgen Kurz von den Freien Wählern mit 7996 Stimmen - gefolgt von seinen Bürgermeisterkollegen Heiko Genthner (CDU) und Helge Viehweg (SPD).

Zwischenstand bei der Auszählung der Pforzheimer Kommunalwahl-Stimmen

Die Stimmen von 57 von 104 Wahllokalen sind in Pforzheim ausgezählt. Die Wahlbeteiligung liegt bislang bei 25 Prozent. Die CDU liegt mit 29,2 Prozent vor der SPD mit 16,7 Prozent. Und dann hat sich die AfD mit 11,5 Prozent auf den dritten Rang vorgeschoben und die Grünen (11,0 Prozent) hinter sich gelassen.

Mit größerem Abstand folgen die Freien Wähler mit 6,4 Prozent und die FDP mit 6,0 Prozent, vor den Unabhängigen Bürgern mit 4,9 Prozent, der Linken mit 4,6 Prozent, WiP mit 4,4 Prozent, der Elternliste mit 2,4 Prozent und der Liste BürgerBeteiligungsHaushlt mit 2,3 Prozent. Der Arminius-Bund kommt auf 0,6 Prozent.

Kommunalwahl-Ergebnisse in Kurzform

Illingen war das Schlusslicht bei der Auszählung. Hier kommt die CDU auf 8 Sitze, die UBL auf 5 Sitze und SPD und Grüne jeweils auf 3 Sitze.

Auch aus Knittlingen ist ein Ergebnis eingetrudelt. Dort holt die CDU 8 Sitze, während die SPD auf 5 Sitze kommt. Dahinter liegen die ALK mit 4 Sitzen und die PWV mit 1 Sitz.

In Mühlacker kommt die CDU auf 9 Sitze. Die Konservativen sind damit die stärkste Partei. Mit jeweils 7 Sitzen folgen SPD und Freie Wähler. Die Liste Mensch Umwelt erhält 6 Sitze, während die FDP auf 3 Sitze komt.

In Niefern-Öschelbronn bilden FW/FDP mit 7 Sitzen die größte Gruppe im Gemeinderat. Danach kommt die CDU mit 6 Sitzen, die FWV mit 4 Sitzen, die Liste Mensch Umwelt mit 3 Sitzen und die SPD mit 2 Sitzen.

Bunt gemischt geht der Gemeinderat in Oberderdingen die Zukunft an. Gleich fünf Parteien und Listen haben Sitze erkämpft. Die CDU hat 8 Sitze, die FWV kommt auf 6 Sitze, die SPD holt 5 Sitze, Grüne und Unabhängige Bürger sind jeweils mit 2 Sitzen vertreten.

Schömberg hat drei Parteien im Gemeinderat. 7 Sitze gehören der CDU, 6 Sitze der Unabhängigen Wählervereinigung und 5 Sitze der SPD.

Vier Parteien prägen das Miteinander im Gemeinderat von Remchingen. Das größte Gewicht hat dabei die CDU mit 10 Stimmen. 5 Sitze bekommen jeweils die FWV und die SPD. Auf die Grünen entfielen 2 Sitze.

In Keltern haben CDU und FWG jeweils 5 Sitze im Gemeinderat erringen können. SPD und Grüne kamen jeweils auf 4 Sitze.

Neuenbürg hat ausgezählt und der Unabhängigen Wählervereinigung 12 Sitze zugeteilt. Das ist die absolute Mehrheit im Gemeinderat, denn CDU (4 Sitze), Grüne Liste (3 Sitze) und SPD (3 Sitze) kommen zusammen nur auf 10 Sitze.

Auch in Ispringen weiß man jetzt, wie sich der Gemeinderat zusammensetzen wird. Drei gleich große Blöcke mit jeweils 4 Sitzen für CDU, SPA und Liste Mensch Umwelt stehen der FWI gegenüber, die 6 Sitze hat.

Drei Listen prägen in Zukunft die Arbeit im Gemeinderat in Unterreichenbach: Die UBL hat 7 Sitze ergattert, die FWV 5 Sitze und 2 Sitze gibt es für ULLU.

Mit 7 Sitzen wurden die UL in Wiernsheim stärkste politische Kraft. CDU und SPD bekamen jeweils 5 Sitze.

In Neulingen haben Wähler die FWV favorisiert und ihnen 8 Sitze im Gemeinderat zugestanden. Auf 5 Sitze kam die CDU, die SPD erhält 4 Sitze.

Mit 7 Sitzen ist die CDU in Kämpfelbach stärkste Partei im neuen Gemeinderat. 6 Sitze holte die Freie Wählervereinigung, 3 Sitze entfielen auf die SP und 2 Sitze bekam Mensch und Umwelt.

"Es geht noch mehr..." heißt eine Wählerliste, die in Ötisheim 3 Sitze im Gemeinderat holte. Ebenso viel wie die SPD. Die meisten Sitze, nämlich 6, entfallen auf FWV/UBL. Nur 2 Sitze gibt es für BUN.

Vier Parteien wollen in Maulbronn die Zukunft der Gemeinde gestalten. Die CDU hat 6 Sitze, die BWV holt 5 Sitze, die LMu kommtauf 4 Sitze und die SPD bekam 3 Sitze.

In Karlsbad gibt es gleich zwei große und gleich starke Blöcke im neuen Gemeinderat. Die CDU und die Freien Wähler haben je 8 Sitze. Die SPD kommt auf 5 und die Grünen auf 4.

Das Ergebnis von Heimsheim: Die Wählerstimmen verteilen sich auf drei Parteien. Die FWV holt 4 Sitze, CDU und SPD bekommen jeweils 3 Sitze.

In Kieselbronn hat sich die SPD als stärkst Kraft im Gemeinderat herausgestellt. Sie erhält 5 Sitze. Mit 3 Sitzen wird die BV im Kommunalparlament geführt, die UL und CDU haben jeweils 2 Sitze erhalten.

In Ölbronn-Dürrn gab es ein Rennen zwischen FWÖD und ABÖD. Die Freien Wähler konnten dabei 7 Sitze erringen, die AB kamen auf 5 Sitze. 

In Engelsbrand war man gespannt auf das Ergebnis der Kommunalwahl, denn hier wurde heftig diskutiert, wie man mit der geplanten Windkraftanlage in der Nachbarschaft umgehen soll. In Sitzen im Kommunalparlament hat sich das so ausgewirkt: CDU und SPD/BL kommen je auf 4 Sitze. 2 Sitze erhalten die Grünen. Stärkste Fraktion aber ist die Liste Engelsbrand mit 5 Sitzen.

Vier fast gleich starke Parteien wollen in Straubenhardt die Gemeinde in die Zukunft führen. Bei der Kommunalwahl haben SPD und FW je 5 Sitze gewonnen, CDU und Grüne Liste je 4.

Im Biet gibt es ein buntes Parteienbild im Rathaus in Neuhausen. Die FWV hat mit 6 Sitzen die meisten Gemeinderäte, gefolgt von CDU und BürgerBiet mit je 5 Sitzen und der SPD mit 2 Sitzen.

Auch in Tiefenbronn steht jetzt die Kräfteverteilung im Gemeinderat fest. Die CDU liegt mit 7 Sitzen vorne, die Liste Mensch Umwelt bekommt 5 Sitze, die SPD hat 2 Sitze.

Gleich vier Parteien und Listen wollen in Birkenfeld Kommunalpolitik im Ratssaal machen. Die CDU könnte mit 9 Sitzen den meisten Einfluss haben. 5 Sitze entfallen auf die UWB, während SPD und UGLB jeweils 4 Sitze haben.

Bunt zusammengewürfelt präsentiert sich der Gemeinderat in Heimsheim. Die meisten Sitze, nämlich 4, entfallen auf die FWV. Jeweils 3 Sitze haben CDU, SPD und Bürger fpr Heimsheim, während die UWV mit 1 Sitz auskommen muss.

Klare Fronten in Eisingen. Die Freien Wähler haben 8 Sitze im Gemeinderat, die CDU muss sich mit 6 Sitzen begnügen.

Eine Gemeinde im Enzkreis stand bei der Kommunalwahl unter besonderer Beobachtung: In Wimsheim gab es wegen der geplanten Ansiedlung des Pforzheimer Unternehmens C. Hafner nicht nur große Proteste und juristische Auseinandersetzungen, sondern auch plötzlich mehr Auswahl auf dem Stimmzettel. Am Ende waren vier Listen erfolgreich. Die Freie Wählervereinigung bekam 4 Sitze, die Bürger für Wimsheim erhielten 3 Sitze. Beide Listen kann man dem Pro-Hafner-Lager zuordnen. Ebenfalls 3 Sitze erhielt die Liste Bürgerinitiative und Wimsheim Miteinander. Diese beiden Listen kann man dem Contra-Hafner-Lager zuordnen. Wie stabil solch eine Mehrheit ist, muss sich erst noch zeigen. Auch die politische Arbeit in der Gemeinde muss sich über den scheinbaren Graben im Dorf hinweg erst noch einpendeln.

In Sternenfels gab es wegen teils heftiger Auseinandersetzungen zwischen Gemeinderäten und der inzwischen wiedergewählten Bürgermeisterin ein großes Interesse an der Kommunalwahl. Gleich 5 Sitze erhielt die neue Liste für Sternenfels und Diefenbach. Ebenfalls 5 Sitze erhielten die Freien Wähler. 2 Plätze blieben für die SPD.

Klare Verhältnisse im Mönsheimer Gemeinderat. Auf der einen Seite gibt es die Freie Wählergemeinschaft Mönsheim mit 7 Plätzen, auf der anderen die Bürgerliste Mönsheim mit 5 Plätzen.

In Königsbach-Stein wollen gleich vier Parteien die Zukunft der Gemeinde planen. Das meiste Gewicht hat dabei die FWV mit 8 Sitzen, gefolgt von der SPD mit 5 Sitzen, der CDU mit 4 Sitzen und der FDP mit 1 Sitz.

In Wurmberg wird der Gemeinderat in Zukunft viel diskutieren müssen, um Kompromisse und Mehrheiten zu finden. Drei Gruppen sind vertreten: die CDU mit 5 Sitzen, die NWV mit 4 Sitzen und die FWV mit 3 Sitzen.

In Friolzheim hat sich die Freie Wähler Vereinigung mit 6 Sitzen den Löwenanteil der Sitze im Gemeinderat gesichert, aber gleich dahinter ist die Liste Wir für Friolzheim mit 5 Sitzen positioniert. Noch 3 Sitze verbleiben der CDU Bürgerliste.


 

Verfolgen Sie im Wahlticker die schnellen Ergebnisse und kurzen Wahlmeldungen. Detaillierte Wahlergebnisse finden Sie hier:

Hier gibt es die >>> detaillierten Europawahlergebnisse aus Pforzheim <<<

Bildergalerie: Das Auszählen der Gemeinderatswahl in Wimsheim

Bis zum sp&auml;ten Sonntagabend wurde in Wimsheim ausgez&auml;hlt. Dreiviertel aller W&auml;hler stimmten hier ab. Foto: Ketterl

Pforzhein hat gewählt - und gibt den Euroskeptikern von der AfD stattliche 14,5 Prozent. Aus dem Stand heraus ist die AfD somit auf Platz drei gelandet, noch vor den Grünen mit 9,9 Prozent. Die CDU verliert leicht und bleibt mit 35,2 Prozent vorne, gefolgt von der SPD, die leicht gewinnt und auf 22,8 Prozent kommt. Übel erwischt hat es die FDP, die satte 11,0 Prozentpunkte verliert und am Ende mit 4,6 Prozent noch hinter den Linken mit 5,3 Prozent liegt. Ganz schwach: Die Wahlbeteiligung liegt bei 38,1 Prozent.


Hier gibt es die >>> detaillierten Europwahlergebnisse aus der Region <<<

Bildergalerie: "Geht wählen" - Junge Leute werben für Urnengang

Das Ergebnis des Enzkreises liegt vor: Die Wahlbeteiligung mit 53,6 Prozent liegt deutlich über der von Pforzheim (38,1 Prozent). An der Reihenfolge der Parteien erkennt man keinen Unterschied, lediglich die AfD bekommt mit 11,5 Prozent stolze 3 Prozent weniger als in Pforzheim. Im Enzkreis liegt die CDU bei 37,9 Prozent und die SPD bei 23,5 Prozent. Die Grünen holen 10,7 Prozent. Im einstelligen Prozentbereich führt die FDP mit 4,3 Prozent vor Die Linke mit 2,8 Prozent und den Freien Wählern mit 2,2 Prozent.

Mäßige Wahlbeteiligung in Illingen (54,4 Prozent), hoher Wert für die AfD (12,6 Prozent) - die meisten Stimmen aber entfielen auf die zwei großen Parteien CDU (37,1 Prozent) und SPD (23,8 Prozent). Die Grünen kamen auf 11,0 Prozent.

Nur wenig Wahllust verspürten die Wähler in Neulingen. 49,3 Prozent gingen zur Urne, 39,2 Prozent wählten die CDU, 22,7 Prozent die SPD. Die AfD kam auf 11,1 Prozent, die Grünen holten 10,1 Prozent.

Gute Wahlbeteiligung, wenig AfD-Wähler: In Heimsheim gingen 57,7 Prozent zur Wahl, aber nur 8,6 Prozent gaben der AfD ihre Stimme. Deutlich vorne liegt die CDU mit 40,3 Prozent. Deutlich dahinter kommt die SPD mit 24,0 Prozent. Die Grünen holen 12,0 Prozent und auch die FDP ist mit 5,0 Prozent vergleichsweise gut dabei.

Eine mittelprächtige Wahlbeteiligung verzeichnet Keltern. 54,85 Prozent gingen zur Wahl, 37,18 Prozent gaben ihre Stimme der CDU, 24,86 der SPD und 11,34 Prozent den Grünen. Die AfD bekam unterdurchschnittliche 10,55 Prozent.

Mühlacker liegt bei der Europawahl halbwegs im Landestrand. Die Wahlbeteiligung: 49,5 Prozent. Auf die CDU entfallen 35, 1 Prozent, auf die SPD 25,5 Prozent, auf die AfD 10,9 Prozent, auf die Grünen 10,6 Prozent. Danach kommt erst einmal lange nichts, dann die FDP (5,0 Porzent) und Die Linke (3,3 Prozent) und die Freien Wähler (2,5 Prozent). Von den kleinen Parteien erweist sich die Tierschutzpartei mit 1,1 Prozent am stärksten, noch vor NPD (1,0 Prozent), Piraten (1,0 Prozent), Rep (0,7 Prozent), Familie (0,7 Prozent).

Maulbronn setzt bei der Europawahl auf Bewährtes: 57,8 Prozent der Wähler verteilen ihre Stimmen auf die CDU (36,4 Prozent), die SPD (23,4 Prozent) und die Grünen (14,1 Prozent), während nur 10,8 Prozent die AfD gewählt haben.

In Birkenfeld (Wahlbeteiligung 52,3 Prozent) scheint man europakritisch zu sein: 12,8 Prozent wählten die AfD. Die Grünen kamen nur auf 10,4 Prozent. Vorne bleiben die CDU (37,3 Prozent) und die SPD (24,1 Prozent).

Wahlmüdigkeit in Knittlingen: Nur 47,4 Prozent wollten ihre Stimme abgeben. Untypisch auch das AfD-Ergebnis mit vergleichsweise mageren 8,9 Prozent. Die CDU kam auf 38,4 Prozent, die SPD auf 25,1 Prozent. Die Grünen holten 12,0 Prozent, während sich die FDP mit 4,5 begnügen musste.

Die Wahlbeteiligung in Wiernsheim lag mit 56.1 Prozent im erwarteten Bereich. Die AfD schiebt sich mit 11,8 Prozent vor die Grünen (10,4 Prozent). Die FDP holt mit 5,9 Prozent ein für diese Wahl sehr gutes Enzkreis-Ergebnis. Vorne bleibt alles beim Alten: Die CDU (36,3 Prozent) liegt vor der SPD (23,4 Prozent).

In Niefern-Öschelbronn gab es mit 49,5 Prozent eine eher magere Wahlbeteiligung. Die CDU siegt mit 37,8 Prozent vor der SPD mit 21,3 Prozent. Danach kommt dann schon die AfD mit 11,9 Prozent. Die Grünen behaupten sich mit 10,7 Prozent, während die FDP vergleichsweise starke 6,7 Prozent ergattert.

In Tiefenbronn haben 12,8 Prozent der Wähler (Wahlbeteiligung 59,5 Prozent) die AfD gewählt. Deutlich ist die Kluft zwischen CDU (39,9 Prozent) und SPD (20,9 Prozent). Die Grünen kommen immerhin auf 11,7 Prozent. Noch halbwegs gut im Enzkreis-Vergleich ist die FDP mit 4,6 Prozent.

Mit einer Wahlbeteiligung von 54,4 Prozent liegt Ötisheim im Mittelfeld. Die 12,4 Prozent für die AfD sind allerdings ein vergleichsweise höher Wert. CDU (35,7 Prozent) und SPD (24,2 Prozent) liegen enger beieinander als es in anderen Gemeinden der Fall ist. Die Grünen holen nur 9,4 Prozent.

Überraschung in Remchingen (Wahlbeteiligung 55,0 Prozent): Hier kommt die AfD auf 14,3 Prozent, während es für die Grünen nur zu 8,9 Prozent reicht. Die CDU (40,1 Prozent) für deutlich vor der SPD (21,4 Prozent).

In Ispringen (Wahlbeteiligung 51,3 Prozent) liegen AfD (11,4 Prozent) und Grüne (11,1 Prozent) fast gleichauf. Auch der Abstand von CDU (33,8 Prozent) und SPD (25,0 Prozent) ist nicht so hoch wie in einigen anderen Enzkreis-Gemeinden.

Die Wahl in Wimsheim wurde mit großer Spannung erwartet. Allerdings richtete sich hier wegen der Gewerbeansiedlung des Pforzheimer Unternehmens C. Hafner der Fokus auf die Kommunalwahl. Die Europawahl lebte dann wohl mehr von einem "Mitnahmeeffekt". So gab es hier stolze 75,5 Prozent Wahlbeteiligung. Dabei lief es zumindest bei der Europwahl durchaus normal ab. 38,4 Prozent für die CDU, 20,9 Prozent für die SPD, 12,3 Prozent für die Grünen und 10,1 Prozent für die AfD.

Neuenbürg liegt im Trend. 51,4 Prozent der Wähler haben abgestimmt. Die CDU kommt auf 33,8 Prozent, die SPD auf 25,4 Prozent, die AfD liegt mit 11,4 Prozent vor den Grünen mit 10,7 Prozent.

In Kieselbronn (Wahlbeteiligung 57,5 Prozent) schafft es die AfD mit 10,7 Prozent nicht vor die Grünen mit 11,1 Prozent. Vorne bleiben die CDU mit 36,0 Prozent und die SPD mit 29,3 Prozent. Erstaunlich: Die FDP und Die Linke sind fast gleichauf unter 3 Prozent.

Engelsbrand hat mit 58,8 Prozent eine gute Wahlbeteiligung vorzuweisen. Hier schiebt sich die AfD mit 12,6 Prozent vor die Grünen mit 9,9 Prozent. Deutlicher ist dagegen der Unterschied zwischen CDU (38,5 Prozent) und der SPD (21,4 Prozent).

In Kämpfelbach hat die CDU eines der besten Europawahl-Ergebnisse der Region erhalten. 42,8 Prozent gab es für die CDU, nur 21,1 Prozent für die SPD. Die Grünen bleiben aber mit 11,8 Prozent vor der AfD mit 10,9 Prozent.

Nur 49,1 Prozent sind in Eisingen zur Europawahl gegangen. Die wählten die CDU mit 42,0 Prozent, die SPD mit 22,4 Prozent und hoben die AfD mit 12,1 Prozent als drittstärkste Kraft vor die Grünen mit 6,5 Prozent.

In Königsbach-Stein haben 49,5 Prozent der Wähler abgestimmt. Hier schafft es die AfD mit 11,4 Prozent vor die Grünen mit 10,0 Prozent. Der große Rest entfällt vor allem auf die CDU (37,2 Prozent) und die SPD (25,8 Prozent).

Wurmberg hat gewählt: 57,8 Prozent der Wähler stimmten ab, 46,4 Prozent wählten die CDU, 20,6 Prozent die SPD, 10,4 Prozent die AfD und 9,8 Prozent die Grünen.

In Sternenfels gingen rekordverdächtige 63,4 Prozent der Wähler an die Urne. Hier liegen SPD (28,2 Prozent) und CDU (29,3 Prozent) Kopf an Kopf. Die Grünen bleiben mit 13,6 Prozent dirttstärkste Kraft vor der AfD (10,2 Prozent).

Neuhausen hat gewählt: Die Wahlbeteiligung von 53,4 Prozent verteilt sich so: Die CDU holt 42,1 Prozent, die SPD kommt auf 19 Prozent, Drittstärkste Partei ist die AfD mit 15,4 Prozent. 

55,1 Prozent der Wähler sind in Ölbronn-Dürrn zur Wahl gegangen. 39,1 Prozent wählten die CDU, 21 Prozent die SPD, 10,6 Prozent die Grünen und 10,4 Prozent die AfD.

Mönsheim war besonders wahlfreudig. 64,2 Prozent wählten. Die CDU erhält 41,2 Prozent, die SPD 21,0 Prozent, die AfD wird mit 11,0 Prozent drittstäkste Kraft vor den Grünen mit 10,5 Prozent.

In Friolzheim haben 57,9 Prozent der Wahlberechtigten ihre Stimme abgegeben. Klar in Front: Die CDU kommt auf 42,4 Prozent, die SPD auf 21,1 Prozent, die Grünen auf 11,3 Prozent. Die AfD trumpft mit 9,7 Prozent auf.

In Straubenhardt liegt die Wahlbeteiligung bei 52,39 Prozent. Die CDU liegt unter dem Landeswert und kommt auf 37,06 Prozent. Die SPD holt 25,58 Prozent, die Grünen 10,90 Prozent, die AfD 10,2 Prozent. 


Weitere Europawahl-Ergebnisse von Gemeinden außerhalb des Enzkreises:

Oberderingen verbucht mit 65,47 Prozent eine sehr Wahlbeteiligung. Ganz klar in Front: die CDU mit 44,13 Prozent vor der SPD mit 21,02 Prozent. Grüne (9,67 Prozent) und AfD (9,59 Prozent) liefern sich ein Kop-an-Kopf-Rennen.

Nur 49,1 Prozent gingen in Schömberg zur Wahl - und die hatten fast zur Hälfte die CDU (43,6 Prozent) gewählt. Die SPD erhielt nur 19,7 Prozent, die AfD 10,1 Prozent und die Grünen 9,6 Prozent.

Gute Wahlbeteiligung, wenig Zuspruch für die AfD: In Karlsbad gingen 56,69 Prozent zur Urne, aber von denen wollten nur 8,28 Prozent die AfD wählen. Der Unterschied zwischen CDU (36,17 Prozent) und SPD (26,70 Prozent) ist vergleichsweise gering. Die Grünen behaupten sich mit 11,23 Prozent als dritte Kraft.

In Unterreichenbach hatten die Wähler nur mäßige Lust auf eine Stimmabgabe für die Europawahl. 49,8 Prozent gaben ihre Stimme ab, 35,0 Prozent wählten die CDU, 23,7 Prozent die SPD, 13,0 Prozent die Grünen und 11,9 Prozent die AfD.

In Calw wählten nur 46,37 Prozent der Wahlberechtigten - und die stimmten mit 37,12 Prozent für die CDU, 23,24 Prozent für die SPD, 11,89 Prozent für die Grünen und 10,09 Prozent für die AfD.

In Bretten (Wahlbeteiligung 52,48 Prozent) hatte die AfD mit 8,66 Prozent keine Chance, drittstärkste Partei zu werden. Hier war die CDU mit 41,25 Prozent extrem stark. SPD (22,70 Prozent) und Grüne (11,35 Prozent) folgen dahinter.

Im Vergleich der benachbarten Großstädte Karlsruhe und Pforzheim hat Karlsruhe mit 48,9 Prozent Wahlbeteiligung nicht nur ganz deutlich die Nase vorn. Hier liegen die drei großen Parteien CDU (28,8 Prozent), SPD (25,5 Prozent) und Grüne (19,2 Prozent) mit nur geringem Abstand an der Spitze. Die AfD hat mit 8,66 Prozent keine Chance, ins Spitzentrio aufzurücken.


Zu Sehen Sie auf der Wahl-Grafik von PZ-News aktuelle Trends, Stimmen und Prognosen für die Wahl des Europaparlaments:

19.30 Uhr: Die Wahlbeteiligung in Sternenfels liegt - ohne das Briefwahl-Ergebnis - bei rund 55 Prozent. 2009 wurde dort eine Wahlbeteiligung von 61 Prozent ausgezählt. Die Kommunalwahl in Sternenfels stand unter besonderer Beobachtung, weil dort ein Teil des Gemeinderats mit der inzwischen wiedergewählten Bürgermeisterin im Streit lag.

In Wiernsheim  liegt die Wahlbeteiligung zur Europawahl bei 56,07 Prozent. Hauptamtsleiter Mario Streib geht davon aus, dass die Wahlbeteiligung bei der Kommunalwahl etwas höher ausfallen wird. 


19.24 Uhr: Wurmberg war beim Auszählen der Europa-Wahl am schnellsten: 57,8 Prozent der Wähler haben dort abgestimmt. Von diesen stimmten 46,4 Prozent für die CDU, 20,6 Prozent für die SPD, 10,4 Prozent für die AfD und 9,8 Prozent für die Grünen.


19.00 Uhr: CDU-Landeschef Thomas Strobl (54) ist mit dem erwartet guten Abschneiden seiner Partei bei der Europawahl zufrieden. Die CDU sei im Land die «mit weitem Abstand stärkste politische Kraft», sagte Strobl am Sonntagabend nach der ersten Hochrechnung. Entgegen dem Bundestrend habe man zugelegt. Grün-Rot sei im Südwesten erneut zusammen nicht so stark wie die CDU alleine.

«Zum wiederholten Male hat Grün-Rot in Baden-Württemberg keine Mehrheit mehr», sagte Strobl. Erfreulich sei, dass die eurokritische AfD nicht so stark sei wie vorausgesagt. «Die ganz überwiegende, übergroße Mehrheit in Deutschland hat proeuropäisch gewählt.»


18.55 Uhr: PZ-Redakteurin Sandra Pfäfflin hat uns diese Wahlgeschichte gemailt: Das sonnige Wetter nutzten am Sonntag viele Wähler zu einem Spaziergang mit ihren Hunden. So warteten am Nachmittag vor dem Reuchlin-Gymnasium in Pforzheim fast ein halbes Dutzend Hunde geduldig, bis Herrchen oder Frauchen ihre Kreuze auf die Wahlbögen gemacht hatten. Manche der Vierbeiner durften sogar mit in die Klassenzimmer an die Wahlurnen. Ob sie ihre Zweibeiner in der Wahlentscheidung beinflusst haben, ist nicht bekannt. Carrie, eine Flat-Coated-Retriever-Hündin, fand das Wahltheater jedenfalls ganz schön anstrengend.

Carrie durfte mit unserer Kollegin wählen, äh, Gassi gehen. Ob sie sich freut, dass die Tierschutzpartei nach ersten Prognosen bei der Europawahl 1,1 Prozent der Stimmen erhalten hat? Damit ist diese Partei fast so stark wie die Piraten, stärker als die NPD oder die ÖDP und die Familienpartei.


18.51 Uhr: Mit den enttäuschenden Pforzheimer Prognosen in Sachen Wahlbeteiligung werden wohl einige Befürchtungen war. So hatte der erste Wähler an der Weiherbergschule heute Morgen mit einem Wert "unter 36,5 Prozent" gerechnet. Hier gibt es das Interview zum Nachhören:


18.35 Uhr: Die CDU hat nach einer SWR-Prognose mit Abstand die Europawahl in Baden-Württemberg gewonnen. Demnach kommt sie auf 40,5 Prozent und kann ihr Ergebnis im Vergleich zur Europawahl 2009 (38,7 Prozent) verbessern.

Nach der Prognose des Meinungsforschungsinstituts Infratest dimap vom Sonntag steigert die SPD ihr Ergebnis um knapp gut fünf Prozentpunkte auf etwa 23,5 Prozent. Die Grünen verlieren etwas und liegen bei rund 13 Prozent.

Die eurokritische Alternative für Deutschland (AfD) erreicht bei ihrer ersten Europawahl 7 Prozent im Südwesten. Die FDP stürzt von 14,1 Prozent im Jahr 2009 auf nur noch 4,5 Prozent.


18.32 Uhr: Nach den Hochrechnungen ergibt sich folgende deutsche Sitzverteilung im Straßburger Parlament: CDU/CSU 35 bis 36 Mandate, SPD 27, Grüne 10 bis 11, Linke 8, FDP 3 und AfD 6 Mandate. Bei der Europawahl konnten sich diesmal auch Kleinparteien eine Chance ‎ausrechnen, weil das Bundesverfassungsgericht im Februar die Fünf-Prozent-Hürde für die Europawahl gekippt hatte. Anders als bei Bundestags- und Landtagswahlen reicht deshalb schon etwa ein ‎Prozent der Stimmen für ein Mandat. Die rechtsextremistische NPD beispielsweise hat einen Sitz, ebenso die Piratenpartei oder die Tierschutzpartei.


18:30 Uhr. Die Unionsparteien haben die Europawahl in Deutschland trotz Einbußen gewonnen und ihre Vorrangstellung bestätigt. Die SPD legt laut den ersten Hochrechnungen nach ihrem Tief vor fünf Jahren zwar deutlich zu, steht aber immer noch ein gutes Stück hinter CDU und CSU. Die Grünen verlieren leicht, die Linke erreicht in etwa ihr Ergebnis von 2009. Der euroskeptischen Alternative für Deutschland (AfD) gelingt locker, was ihr bei der Bundestagswahl im September noch verwehrt geblieben war: der Einzug ins Parlament.

Die in Berlin mitregierende CSU geht allerdings geschwächt aus der Europawahl hervor - sie verliert rund acht Prozentpunkte. Die FDP, die im Herbst aus dem deutschen Parlament geflogen war, liegt weit unter ihrem bisherigen Europa-Ergebnis, bleibt aber in Straßburg vertreten.

Die Grünen verlieren auf 10,6 bis 10,9 Prozent (12,1). Die Linke erreicht wieder 7,6 bis 7,8 Prozent (7,5). 


18:05 Uhr: Die Schulstraße in Engelsbrand ist derzeit Baustelle. Ins Wahllokal in der Grundschule strömen die Wähler trotzdem. Die 50-Prozent-Marke hat die Wahlbeteiligung dort schon deutlich vor 17 Uhr übersprungen. Rechnet er die Briefwähler mit ein, kommt Hauptamtsleiter Andreas Herb über eine Stunde vor Schließung des Wahllokals auf eine Beteiligung von rund 64 Prozent.


18:00 Uhr. Die Union hat die Europawahl trotz Verlusten gewonnen. Nach den Prognosen von ARD und ZDF um 18.00 Uhr vom Sonntag kommt sie auf 36 Prozent. Die SPD legt auf 27,5 Prozent zu. Die eurokritische Alternative für Deutschland (AfD) schafft mit 6,5 Prozent den Einzug ins Europaparlament.


17.55: Was machen die Pforzheimer denn am Wahltag? Alles mögliche, nur nicht wählen. Um 17 Uhr haben 25,63 Prozent der Wahlbeteiligten bei der Europawahl mitgemacht, 22,97 Prozent bei der Kommunalwahl. Zwar ist der Anteil der Briefwähler besonders hoch, doch dürfte das nicht reichen, um das ohnehin schon eher maue Ergebnis der letzten Wahl zu erreichen.


17.40 Uhr: In Engelsbrand scheint die Kommunalwahl die Menschen zu bewegen. Hier lag - ohne Briefwahl - die Wahlbeteiligung kurz vor Schluss schon bei 54 Prozent. Ob das große Streitthema Windkraft die Menschen zur Wahlurne bringt? Gut möglich, dass die Engelsbrander mit ihren Stimmen ein Statement abliefern wollen. Umso spannender ist daher das Ergebnis, auf das man allerdings noch warten muss.

In der Neuenbürger Kernstadt dagegen sieht es ganz anders aus. Hier scheint kein drückendes Problem vorzuliegen oder es fehlt einfach am Interesse. Die Wahlbeteiligung dürfte geringer als 2009 ausfallen.


17:21 Uhr. Ob die Wahlbeteiligung in Mühlacker ähnlich schlecht ist, wie in Pforzheim, lässt sich erst nach der Auszählung sagen. "Wir machen keine Erhebungen", sagt Ulrich Saur. Die Wahlhelferinnen im Rathaus hatten nachmittags allerdings noch von einer verhaltenen Wahlstimmung gesprochen.


17.20 Uhr: Liegt es am guten Wetter, dass so viele Wahlbeteiligte in Sternenfels nicht zur Kommunalwahl gehen? In Sternenfels liegt die Wahlbeteiligung laut Hauptamtsleiter Norman Tank derzeit bei knapp über 50 Prozent. 2009 waren es 60,8 Prozent, wie Hauptamtsleiter Norman Tank erklärt. Dabei hatten viele eine hohe Wahlbeteiligung erwartet, gab es doch zuletzt zwischen der vor kurzem wiedergewählten Bürgermeisterin und dem Gemeinderat einige heftige Auseinandersetzungen.


17.15 Uhr: Bei der Europawahl hat sich in Deutschland eine höhere Beteiligung abgezeichnet als vor fünf Jahren. Bis 14.00 Uhr gaben am Sonntag 25,6 Prozent der Wahlberechtigten ihre Stimme ab, wie der Bundeswahlleiter mitteilte. 2009 lag die Beteiligung zu diesem Zeitpunkt bei 20,2 Prozent. Am Ende betrug sie 43,3 Prozent.

In Deutschland können bis 18.00 Uhr rund 64,4 Millionen Menschen abstimmen: 61,4 Millionen Deutsche und fast 3 ‎Millionen Bürger anderer EU-Länder. Insgesamt waren in den 28 Mitgliedstaaten rund 400 Millionen Menschen dazu aufgerufen, die 751 Abgeordneten in der Straßburger EU-Volksvertretung neu zu bestimmen.

Offizielle Ergebnisse durften erst am späten Sonntagabend bekanntgegeben werden - nach Schließung der letzten Wahllokale in Italien um 23 Uhr. In Deutschland wollten ARD und ZDF bereits um 18.00 Uhr Prognosen und später auch Hochrechnungen veröffentlichen.

Erste Trends ließen befürchten, dass die Wahlbeteiligung dieses Mal EU-weit womöglich geringer ausfallen könnte als vor fünf Jahren. 2009 gaben in der gesamten Union nur 43 Prozent aller Wahlberechtigten die Stimme ab. In der Slowakei haben dieses Mal vermutlich nur knapp 13 Prozent der Stimmberechtigten teilgenommen, das wäre EU-weit ein historischer Negativrekord. Auch in Polen hatten bis mittags nur 7,3 Prozent der 30,3 Millionen Wahlberechtigten ihre Stimme abgegeben. Die Beteiligung in Frankreich stieg hingegen bis zum Mittag im Vergleich zu 2009 leicht, in Spanien lag sie leicht darunter. In Irland, wo die Beteiligung immerhin bei um die 50 Prozent lag, verpassten die Wähler der Regierung bei der Europawahl einen Denkzettel.


17.13 Uhr: Bei den Kommunal- und Europawahlen im Südwesten hat sich am frühen Nachmittag keine starke Wahlbeteiligung abgezeichnet. Nachdem außergewöhnlich viele Wähler ihre Stimme schon im Vorfeld per Briefwahl abgegeben hatten, blieb es in den Wahllokalen umso ruhiger. Nach Angaben von Landeswahlleiterin Christiane Friedrich Christiane Friedrich hatten bis 14.00 Uhr insgesamt 24,4 Prozent der Bürger ihre Stimme abgegeben - 0,5 Prozent weniger als vor fünf Jahren.

Wie viele Bürger ihre Kreuzchen machten, war von Stadt zu Stadt ganz unterschiedlich. Etwa in Freiburg und Karlsruhe war der Andrang auf die Wahlkabinen deutlich größer, wie eine Umfrage der Nachrichtenagentur dpa ergab. Die Briefwähler nicht mitgerechnet, waren in Freiburg bis 13.30 Uhr 23,6 Prozent der Menschen wählen gegangen (2009: 21,2). In Karlsruhe wählten bis 13.00 Uhr 19,0 Prozent der Bürger (15,9), in Mannheim waren es bis 14.00 Uhr 15,5 Prozent (14,9)

Deutlich weniger Interesse als vor fünf Jahren hatten die Stuttgarter. Dort lag die Wahlbeteiligung ohne die Briefwähler um 14.00 Uhr bei 17,1 Prozent (2009: 20,3). In Pforzheim waren es zur gleichen Zeit 15,8 Prozent (18,7). Heidelberg meldete bis 13.00 Uhr eine Beteiligung von 16,4 (18,0).

Die Beteiligung bei den Kommunalwahlen 2009 lag bei knapp 51 Prozent. 2004 waren es 52 Prozent. Bei reinen Europawahlen liegt sie meist noch darunter.


 

Wo, wann und warum wählen Sie - oder warum nicht? Wie viel ist in ihrem Wahllokal los? Ist Ihnen etwas Besonderes aufgefallen? Schreiben Sie uns am Sonntag an internet(at)pz-news.de, um in unserem Wahl-Ticker aufzutauchen. Bitte vermerken Sie in der Mail auch, falls wir Sie nur anoynm zitieren sollen. Selbstverständlich können Sie Ihre Meinung auch in den Kommentaren, auf Facebook oder per Twitter (#pfenzwahl) kundtun.


 

16.46 Uhr: In anderen Gemeinden ist offenbar weniger los. "Heimsheim schläft vor sich hin - Schade, Schade", schreibt Klaus Burkhardt auf Facebook.


16.40 Uhr: Drei spannende Brennpunkte in der Region gibt es: Wimsheim, Engelsbrand und Niefern-Öschelbronn. Die Hafner-Ansiedlung, die Windkraft-Pläne und ein neues Gewerbegebiet sorgten dort für Streit. Dies wird sich wohl auch an der Wahlbeteiligung zeigen.


16.31 Uhr: Bei der Europawahl zeichnet sich in Deutschland eine höhere Beteiligung als vor fünf Jahren ab. Bis 14.00 Uhr gaben am Sonntag 25,6 Prozent der Wahlberechtigten ihre Stimme ab, wie der Bundeswahlleiter mitteilte. 2009 lag die Wahlbeteiligung bis zu diesem Zeitpunkt bei 20,2 Prozent. Am Ende betrug sie 43,3 Prozent.


 

15.58 Uhr: In Dürrn sei die Wahlbeteiligung bis 14 Uhr sehr gering gewesen, sagt Uwe Ribstein, Wahlvorstand und -helfer im Ölbronner Wahllokal. Hauptamtsleiter Peter Christ habe ihm das zuvor mitgeteilt. Ein Wähler in Wiernsheim hält gar nichts von der U18-Wahl. "Die kümmert das eh nicht." Er habe selber zwei wahlberechtigte Kinder, die die Wahl nicht interessiert.


15.30 Uhr: Nette Auskunft an den PZ-Fotograf Gerhard Ketterl in Huchenfeld: Sie suchen einen Jungwähler? Dann müssen sie später wieder kommen, die schlafen gerade noch...


15.24 Uhr: Auch um 14 Uhr lag Pforzheim noch hinter dem Wert von vor fünf Jahren zurück: Erst 15,8 Prozent hatten zu dieser Zeit abgestimmt, 2009 waren es immerhin 18,7 Prozent.


15.21 Uhr: Wir haben noch einige Stimmen aus Königsbach: Der 17-jährige Gymnasiast Sebastian Schlor darf zum ersten Mal wählen. „Ist mal was Neues, und es ist wichtig, dass man sich an dieser Demokratie beteiligt“, sagt er. „Ich hab erst kürzlich erfahren, dass ich wählen darf. Es war cool.“  Auch die 18-jährige Abiturientin Jennifer Rapp durfte zum ersten Mal an die Wahlurne. Auch sie begrüßt es, dass sie jetzt wählen darf. So könne sie auch ihre Meinung beitragen. Da sie sich nicht so gut auskennt, hat sie vorher den Papa gefragt, „wer gut ist.“
Viele Königsbacher, die im Rathaus gewählt haben, nahmen die Gelegenheit wahr, um anschließend - quasi als Nachtisch - die nahe Eisdiele aufzusuchen. Vielleicht wäre es ja gut, bei künftigen Wahlen Biertischgarnituren beim Wahllokal aufzustellen und Speisen und Getränke anzubieten. Erfahrungsgemäß werden solche „Einladungen“ immer gerne angenommen.

15.10 Uhr: Mit den Fahrrädern sind Daniela Sünder und Paul Butschbach zum Königsbacher Wahllokal in der Festhalle gekommen, wie uns unsere PZ-Mitarbeiterin Ulrike Faulhaber berichtet. „Erst gehen wir wählen, dann machen wir eine Radtour“, erklären die beiden. Nach Berghauses soll’s gehen. Nicht viel zu tun haben die Wahlhelfer auch in der Königsbacher Turnhalle. „Wenn sie kommen, kommen sie alle gleichzeitig“, erklärt Arie de Jongh, Wahlhelfer und Mitarbeiter im Bauamt der Gemeinde „Wir wussten genau, wann die Kirche aus war“, lacht er. Und wenn in einem anderen Wahllokal schlangen stehen, dann liegt es an den Wahlhelfern meint er schmunzelnd. Nach gut drei Stunden wechseln die Wahlhelfer jeweils, müssen aber um 18 Uhr wieder zum Auszählen kommen. Die Europawahl wird in den jeweiligen Wahllokalen in Königsbach und Stein ausgezählt, die Kommunalwahlen alle im Königsbacher Rathaus. Dort steht der entsprechende Computer.

15.07 Uhr: Von einer sehr guten Wahlbeteiligung berichtet Pirat Holger Reichert aus Wimsheim:

 

15.02 Uhr: Ein Nachschlag aus Arnbach: Hier hatten um 13 Uhr 20 Prozent der Wähler ihre Stimme abgegeben, um 15 Uhr waren es 38,5 Prozent. Doch ihre eigentliche Stimme brauchen sie noch: Der Gesangsverein hat sein Volksliedersingen. Das heißt: Erst wird gewählt, dann wird gesungen. Oder andersrum: Immer wieder stehen manche Leute auf und gehen gen Wahllokal, berichtet PZ-Mitarbeiter Jürgen Keller.


14.28 Uhr: Auffallend in Wimsheim: Die Wähler gehen sehr offen mit ihrer Meinung um. Zum Teil sprechen Sie andere Leute vor dem Wahllokal an und sagen etwa: "Dran denken: Heute können Sie den Wechsel wählen." Doch nicht alle sind so kritisch gegen den aktuellen Rat eingestellt. Der Ort ist gespalten.


14.25 Uhr: Noch keine Erkenntnisse zur Wahlbeteiligung haben die Verantwortlichen in Ölbronn-Dürrn. Sieben von zwölf Räten hören hier auf - daher ist sich Kandidat Benjamin Dieter (Freie Wähler) sicher: "Es wird frischen Wind geben."


14.12 Uhr: Auch Wurmbergs langjähriger Bürgermeister Helmut Sickmüller hat bereits gewählt - vor einigen Tagen: "Seitdem ich nicht mehr im Amt bin, mache ich Briefwahl", sagte er im PZ-Gespräch.


13.58 Uhr: Von wegen gegen 13, 14 Uhr sitzen alle am Mittagstisch. In der Nordstadtschule heißt es erstmal Schlangestehen. Wer den Wahlzettel erst hier ausfüllt, braucht eben Zeit. Auffallend ist das Alter der anstehenden Wähler: Sie sind alle zwischen 20 und 30. "Heute Morgen war hier nicht so viel los", sagt ein Wahlhelfer. Trotzdem: Die Wahlbeteiligung speziell in diesem Wahlbezirk liege unter dem Durchschnitt.


13.50 Uhr: In Sternenfels liegt die Wahlbeteiligung bisher bei rund 25 Prozent. Hauptamtsleiter Norman Tank hofft, dass dies jetzt nach dem Mittagessen noch deutlich mehr werden. Ein 17-Jähriger berichtet der PZ, dass alle seine Freunde wählen gehen.


13.20 Uhr: Die Kommunal- und Europawahlen sind bei strahlendem Sonnenschein fast im ganzen Land eher gemächlich angelaufen. In Pforzheim setzten für die Kommunalwahlen 6,6 Prozent vor 11 Uhr ihr Kreuzchen (2009: 7,4). In Stuttgart hatten bis 11 Uhr 6,4 Prozent der Bürger ihre Stimmen in den Wahllokalen abgegeben, vor fünf Jahren waren es um diese Zeit schon 6,9 Prozent gewesen. Stärker war die Beteiligung hingegen in Karlsruhe, wo 8,6 Prozent der Bürger schon am Morgen ihre Stimme abgaben (2009: 7,6 Prozent), und in Freiburg mit 7,0 Prozent (6,1).


 

13.11 Uhr: Zwischen fünf und 20 Minuten brauchen die meisten Wähler in der Region für ihre Wahl. So schrieb "Chris Chilla" auf Facebook: "Nach 20 Minuten war alles erledigt, habe die Kandidaten die mir am meisten zugesagt haben gewählt. Wir haben ja von jeder Partei und jeden Kandidaten ein Profil und eine kurze Übersicht bekommen. Nur das rechnen am Morgen war etwas umständlich." Und Björn Fix meinte: "Wer seine 40 Stimmen für den Gemeinderat daheim vorbereitet hat war nach 5 Minuten schon wieder auf dem Heimweg."


 

12.48 Uhr: So rief der einstige Grünen-Abgeordnete der Region, Memet Kilic, heute zur Wahl auf:

 


12.46 Uhr: FDP-Stadtrat Rülke zeigt sich auch am Wahltag gewohnt angriffslustig:

 


12.31 Uhr: Auch zwei Kandidaten für den Pforzheimer Gemeinderat haben auf den PZ-Aufruf geantwortet und ihre Einschätzung zur Wahl im Netz veröffentlicht.

12.27 Uhr: Zum Wählen soll dieses "Happy"-Video animieren:


12.12 Uhr: Eine kleinere Wahlpanne in Wimsheim konnte rechtzeitig behoben werden: Hier waren Listen falsch sortiert worden. Doch das wurde noch vor der Wahl bemerkt.


12.06 Uhr: Eine hohe Wahlbeteilidung zeichnet sich in Wimsheim ab. Schon um 11.45 Uhr hatten 25 Prozent der Wähler ihre Kreuze gemacht. Kein Wunder: Nach dem Streit um die Hafner-Ansiedlung gibt es in diesem Jahr vier statt zwei Listen. Eine Frau meinte: "Endlich mal eine Wahl, bei der man durch die neuen Listen auch eine echte Wahl hat - und nicht nur zwischen schlecht und noch schlechter."


11.50 Uhr: In Birkenfeld ist bei der Wahlbeteiligung noch Luft nach oben. Rund 100 der 900 Wahlberechtigten, die im Rathaus abstimmen dürfen, sind bislang gekommen. Und die Wahlhelfer haben sich einiges vorgenommen: Auf die Frage, ob sie heute alle drei Wahlen auszählen, antworten sie: "Ob es heute klappt, oder ob dann schon morgen ist, wissen wir nicht. Auf jeden Fall zählen wir alles am Stück aus". Eine Wählerin ist ganz beeidruckt von der Länge der Liste an Parteien, die bei der Europawahl zur Abstimmung stehen. "Gibt es die wirklich alle in Deutschland", wundert sie sich.


 

11.45 Uhr: nicht besonders viel los bisher im Wahllokal des Königsbacher Rathauses. Marius Hemminger, seit Februar 16 Jahre alt, hat sein Wahlrecht gerne wahrgenommen. Der Schüler des Lise-Meitner-GymnasiumsKönigsbach findet es wichtig, zu wählen. „Wir wurden im Gemeinschaftsunterricht gut informiert“, sagt er. Er ist überzeugt, dass der größte Teil seiner Klasse auch wählen geht. Nicht zuletzt der schulinterne Vortrag eines Palästinensers zum Nah-Ost-Konflikt hat ihn von der Chance  demokratischer Wahlen überzeugt.


11.41 Uhr: Die vielen verschiedenen Wahlmöglichkeiten werden auf unserer Facebook-Seite sehr unterschiedlich bewertet: "Völlig unübersichtlich", schreibt etwa Sebastian Lampert: "Für Menschen die 40 stunden arbeiten und nicht das ganze Wochenende damit verbringen wollen sich über wahlen zu informieren finde ich das ganze zu kompliziert." Dagegen meinte André Mettler: "War alles wunderbar, Kreuzchen gemacht, Stimmen verteilt.... Jeder hat eine Stimme und nur der sie nutzt darf sich im Nachhinein beschweren wenn er überstimmt wurde."


11.23 Uhr: "Tote Hose" war gerade in Brötzingen, berichtet PZ-Mitarbeiter Peter Hettler - und postet folgenden Aufruf auf Facebook:

11.12 Uhr: Mit gewohnt viel Humor wird der Wahltag auf Twitter begleitet.


11.06 Uhr: Während es in Pforzheim um 40 Sitze im Gemeinderat geht, sind in Mühlacker 32 zu vergeben. Im gesamten Enzkreis werden 464 Gemeinderäte gesucht. Und wenn Sie von Zahlen nicht genug bekommen können, verraten wir noch etwas: Für diese 464 Plätze kandidieren 1562 Personen. Alle Ergebnisse der Europawahl und der Kommunalwahl werden wir auf PZ-news am Sonntag und am Montag veröffentlichen, sobald sie eintreffen. Im Einzelnen haben wir für Sie neben der Goldstadt Pforzheim auch Birkenfeld, Eisingen, Engelsbrand, Friolzheim, Heimsheim, Illingen, Ispringen, Kämpfelbach, Keltern, Kieselbronn, Knittlingen, Königsbach-Stein, Maulbronn, Mönsheim, Mühlacker, Neuenbürg, Neuhausen, Neulingen, Niefern-Öschelbronn, Ölbronn-Dürrn, Ötisheim, Remchingen, Sternenfels, Straubenhardt, Tiefenbronn, Wiernsheim, Wimsheim, Wurmberg, Schömberg, Unterreichenbach, Karlsbad und Oberderdingen im Blick.


10.57 Uhr: Die Wahllokale in der Region füllen sich. Kein Wunder: In diesen Minuten enden die meisten Sonntagsgottesdienste.


10.26 Uhr: Auf der Facebook-Seite der PZ wurde kontrovers diskutiert, was vom "Wählen mit 16" zu halten ist. Einige Auszüge lesen Sie im Storify:


10.02 Uhr: Die Ergebnisse der Europawahl wird es übrigens schon heute geben: Ab 18 Uhr veröffentlichen wir erste Werte auf PZ-news - sowohl national als auch regional. Doch auch mit Kommunalwahlergebnissen von drei bis vier Enzkreis-Gemeinden rechnen wir heute noch.


9.53 Uhr: "Moment, das ist der falsche Zettel", ruft eine Wahlhelferin in der Weiherbergschule einem Mann zu, der gerade einen Zettel in die Urne werfen möchte. Er hatte die Zettel für Gemeinderats- und Europawahl verwechselt. Doch nicht nur die verschiedenen Wahlen verwirren einige Wähler: In der Schule wurden zudem im Vergleich zu den letzten Urnengängen die Wahlräume 004-04 und 004-06 getauscht. Daher läuft fast jeder Wähler aus Gewohnheit zunächst einmal in den falschen Raum.


9.30 Uhr: In der Würmer Grundschule gab es bisher erst gut 40 Wähler. Der Ansturm wird hier traditionell zur Kirchgang-Zeit erwartet.


8.53 Uhr: Pünktlich um 8 Uhr hatte das Wahllokal in der Pforzheimer Weiherbergschule ihren ersten Wähler. "Vor allem die Kommunalwahl ist ganz entscheidend für unsere Stadt", ist er sich sicher. Dass in Pforzheim bis zu 40 Stimmen zu vergeben sind, sei kein Problem: "Bis 40 zählen kann schließlich jeder." Hier gibt es das Interview zum Nachhören:


8.20 Uhr: Jetzt sind die ersten Stimmen abgegeben. Die meiste Wähler betonen in Gesprächen die Bedeutung der Kommunalwahl - und fürchten bei allen Wahlen eine niedrige Wahlbeteiligung. 2009 lag diese bei der Europawahl in Pforzheim bei 41,7, im Enzkreis bei 53,5 Prozent. Bei der Gemeinderatswahl machten damals 39,5 Prozent aller Pforzheimer ihre Kreuze.


7.59 Uhr: Im Rodgebiet stehen die ersten drei Wähler vor den offenen Wahlräumen. Wählen dürfen sie aber noch nicht: "Wir müssen warten, bis es 8 ist", erklärt eine Wahlhelferin entschuldigend.


7.44 Uhr: Noch 16 Minuten, dann haben die ersten Wahllokale geöffnet - auch in der Region. Wahlaufrufe gab es genug: von Landrat Karl Röckinger, von Oberbürgermeister Gert Hager, von vielen Jungwählern in der PZ und selbst von Facebook.

 


7.35 Uhr: Sie haben noch Fragen zum Procedere der Wahlen? Hier haben wir die Antworten zusammengestellt.


Ticker aktualisieren


 

Leserkommentare (0)