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Schloßkirchenpfarrerin Heike Reisner-Baral (rechts) ist begeistert, wie ästhetisch sich die Installation von Lutz und Annette Barth in das mittelalterliche Ambiente des Gebäudes einpasst.
Schloßkirchenpfarrerin Heike Reisner-Baral (rechts) ist begeistert, wie ästhetisch sich die Installation von Lutz und Annette Barth in das mittelalterliche Ambiente des Gebäudes einpasst.
21.04.2017

Wanderausstellung „Mensch Luther“ nimmt in Schloßkirche Gestalt an

Es sind ungewöhnliche Klänge für ein Gotteshaus, die derzeit durch die Schloßkirche hallen. Hammerschläge und Bohrmaschinengekreisch statt Orgelmusik und Lobpreisgesang. Im leer geräumten Kirchenschiff wird eine andere Welt geschaffen.

Eine, die Besucher mitnehmen soll auf eine Reise in ein Leben in einer Zeit des Umbruchs – lange vor der unsrigen. „Mensch Luther“ heißt die Wanderausstellung anlässlich des Reformationsjubiläums, die vom 15. Mai bis 28. Juli in Pforzheim erstmals präsentiert wird.

Wie auf ein Portal ins Mittelalter zu führt der Holzsteg durch ein Burgtor in eine aufwendig gestaltete Kulisse. Detailverliebt und doch so wenig kitschig. Die großen Teile, die Seitenwände, die verschieb- und aufklappbaren Versatzstücke stehen bereits, bald geht es an die Feinarbeit. Licht, Ton und Dekoration wollen abgestimmt werden. Alles soll authentisch sein, die Reformationszeit und Luther erlebbar machen. Für dieses Ziel arbeiten Lutz und Annette Barth von der Initiative „Sinnenpark“ seit drei Jahren an dem Projekt für die Badische Landeskirche – ein Marathon. Bis zu 14 Stunden am Tag. Ein Großprojekt, das man nicht zweimal im Leben stemmt. Aber dieses eine Mal aus voller Überzeugung.

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