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Verzögert hat sich der Einweihungstermin für die neue Kindertagesstätte in Eutingen. Die Fertigstellung soll nun im November erfolgen. Foto: Frei
Verzögert hat sich der Einweihungstermin für die neue Kindertagesstätte in Eutingen. Die Fertigstellung soll nun im November erfolgen. Foto: Frei
21.09.2017

Wartezeit bald beendet: Termin für Einzug in Eutinger Kita im November geplant

Pforzheim-Eutingen. Eigentlich hätte die neue, lang erwartete Kindertagesstätte bei der Karl-Friedrich-Schule in Eutingen zum Schuljahresbeginn eröffnet werden sollen, doch der knapp drei Millionen Euro teure Bau hat sich verzögert. „Leider verspätet“, wie Bürgermeisterin Sibylle Schüssler am Mittwochabend in der Sitzung des Ortschaftsrats bemerkte, da es Verzögerungen mit den Ausschreibungen gab. Doch im November soll die Kita fertig sein.

Die zunächst auch für die Ganztagsbetreuung der Schule (Mittagessen) genutzt wird. Deswegen hat es nun Irritationen gegeben, da die sanitären Einrichtungen nur für Kleinkinder ausgelegt seien. Schüssler will dem nachgehen.

Als Schlalichter ihrer Arbeit im Dezernat II (Bau, Stadtplanung, Kultur) nannte die Bürgermeisterin organisatorische Verbesserungen und Optimieren von Abläufen, wobei sie hier das Baurechtsamt erwähnte. Zudem müssen die Leiterstellen für das Grünflächen- und Tiefbauamt sowie das Amt für Stadtplanung, Liegenschaften und Vermessung ausgeschrieben werden. Schulen und Kindergärten mit Neubau, Brandschutz, Sicherheit und Sanierung sind Schüssler ein wichtiges Anliegen. Die in diesem Zusammenhang darauf verwies, dass es demnächst einen Wettbewerb für den „Insel-Campus“ geben werde, Zukunftslösungen für Konrad-Adenauer- sowie Johanna-Wittum-Schule und Reuchlin-Gymnasium müssten gefunden werden. Erfreut sei sie, dass es viele Signale von Hausbesitzern gebe, die ihre Gebäude in Zusammenhang mit der Umgestaltung der Fußgängerzone ebenfalls verschönern wollten. Ein Wermutstropfen sei, dass angesichts der schwierigen Situation der Stadt, auch der kulturelle Bereich Einschränkungen erfahren müsse. Im Rathaus wird daher auf privates Sponsoring gesetzt.

Kein Bebauungsplan vorhanden

Ein Antrag der CDU-Fraktion für einen erweiterten Lärmschutz an der verbreiterten A 8 erhielt zusätzliche Aktualität, da es dazu ein Spitzengespräch im Pforzheimer Rathaus gegeben hatte (die PZ berichtete). Es war vorgeschlagen worden, den Erdaushub vor Ort für höhere Lärmschutzwälle zu verwenden. Dies sei sicher kostengünstiger, als rund 1,5 Millionen Kubikmeter Erde bis zu 100 Kilometer weit auf eine Deponie abzufahren. Knackpunkt auf Eutinger Gemarkung ist dabei, wie Ortsvorsteher Helge Hutmacher erläuterte, dass im Stadtteil für die benötigten Flächen kein Bebauungsplan vorliege, die zudem noch erworben werden müssten. In Niefern sehe das anders aus. Das Regierungspräsidium wolle den Ausbau Mitte/Ende 2018 ausschreiben. „Pforzheim hat zu lange gewartet“, betonte Hutmacher. Aus den Reihen des Ortschaftsrats wurden zudem erneut Klagen wegen fehlender Kommunikation laut. Was mittlerweile besser geworden sei, so der Ortsvorsteher, der gegenüber Schüssler bemerkte: „Es war wichtig, dass Du hier warst. Das war richtig gut“. Denn die Bürgermeisterin sagte zu, hinter dem Ortschaftsrat zu stehen, der sich einstimmig für den erweiterten Lärmschutz aussprach. Aber Schüssler betonte auch, dass die jetzige Planung den gesetzlichen Vorschriften entspreche. Alles, was jetzt noch komme, sei „on top“.

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