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Die Fotos zeigen DRK-Praxisanleiter Felix Stößer beim Erklären der Rettungswagen-Ausstattung.

Was macht eigentlich ein Notfallsanitäter? - Schüler befragen das DRK

Pforzheim. Einen spannenden Vormittag erlebten am Donnerstag Schüler des Hebel-Gymnasiums in der Hauptrettungswache des Pforzheimer DRK-Kreisverbandes. Im Rahmen des Projekts „ProBerufGYM Pforzheim“ des Steinbeis-Innovationszentrums Unternehmensentwicklung an der Hochschule Pforzheim durften die Zehntklässler sich rund um das Berufsbild des Notfallsanitäters informieren.

Anja Hamm von der DRK-Personalverwaltung gab den Schülern zudem Auskunft über die Möglichkeit, ein Freiwilliges Soziales Jahr zu absolvieren. Über den Rettungsdienst im Allgemeinen und die verschiedenen Fahrzeuge sprach Thomas Göttenauer, stellvertretender Rettungsdienstleiter. Praxisanleiter Felix Stößer berichtete den Gymnasiasten von den Inhalten der Ausbildung zum Notfallsanitäter und zu deren Aufgaben.

„Diese reichen von der Pflege von Fahrzeugen und Wachen, der Patientenversorgung und der Übergabe an den Arzt bis hin zu erweiterten medizinischen Maßnahmen wie das Legen einer Infusion oder der Reanimation“, sagte Stößer. Die Schüler erfuhren, dass es das Berufsbild des Notfallsanitäters erst seit 2014 gibt, und dieser innerhalb drei Jahren als Lernorte die Rettungswachen, die Berufsschule und das Krankenhaus hat. „Als Auszubildender ist man direkt ab dem ersten Tag als Dritter im Rettungswagen dabei“, merkte der Praxisanleiter an. Er wies auf die hohe Verantwortung in diesem Beruf hin. „ Wir arbeiten sehr viel am und mit Menschen – das wird in den drei Jahren intensiv trainiert“, ergänzte Stößer. Nach der theoretischen Vorstellung ging es dann an den Rettungswagen, und die Schüler hatten großes Interesse und Spaß daran, alles anzuschauen und direkt auszuprobieren.