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Wegen des Wasserrohrbruchs ist die Kiehnlestraße teilweise für den Verkehr gesperrt. © Meyer
04.06.2019

Wasserrohrbruch an der Kiehnlestraße: Straße teilweise gesperrt - Polizei ohne Wasser

Pforzheim. Was für ein Schreck am frühen Dienstagmorgen: Ein Wasserrohrbruch hat nicht nur die Kiehnlestraße in Pforzheim unter Wasser gesetzt, sondern auch den Straßenbelag aufplatzen lassen. Die Stadtwerke mussten das Wasser umgehend abstellen, daher sitzen nun einige Anwohner auf dem Trockenen – unter anderem das Polizeirevier Pforzheim Nord.

Der Schaden im Bereich der Kreuzung Kiehnle/Poststraße war den Stadtwerken um 3.50 Uhr gemeldet worden, der Notdienst war kurze Zeit später vor Ort und drehte das Wasser ab. Neben der Kiehnlestraße sind auch an der Poststraße Teile des Gehwegs beschädigt.

Bildergalerie: Wasserrohrbruch an der Kiehnlestraße in Pforzheim

Reparatur soll rund eine Woche dauern

Bereits seit den frühen Morgenstunden wird nun an der Straße gearbeitet. Dennoch: "Das wird rund eine Woche dauern, bis der Bereich wieder normal befahrbar ist", erklärt ein Mitarbeiter der Stadtwerke. Da gegen 7 Uhr noch keine entsprechende Beschilderung aufgestellt war, mussten die Autos, die in die Einbahnstraße einfuhren, wieder wenden und ausnahmsweise in die verbotene Richtung wieder zurückfahren. 

Die Ursache für den Wasserrohrbruch ist bislang noch unklar, möglicherweise sei Materialverschleiß die Ursache, so Stadtwerke-Sprecher Robin Saalmüller. Der Schaden steht nach ersten Erkenntnissen nicht mit den starken Regenfällen von Montag in Verbindung.

Vier Gebäude ohne Wasser

Insgesamt vier Gebäude mit 23 Wohneinheiten waren laut Saalmüller am Morgen ohne Wasser. "Da bin ich mal gespannt, wo wir so viele Dixie-Klos herbekommen", bemerkte ein Mitarbeiter des unter anderem betroffenen Polizeireviers Nord schmunzelnd. Glücklicherweise kann Saalmüller immerhin eine kleine Entwarnung geben: Die Wasserversorgung soll noch an diesem Dienstag wieder hergesellt werden. Der betroffene Bereich der Kiehnlestraße bleibt jedoch vorerst gesperrt.

Einsatzfahrten der Polizei bleiben gewährleistet

Trotz der gesperrten Kiehnlestraße, von der aus die Streifenwagen der Polizei normalerweise ihre Einsätze vom Revier Nord aus starten, müssen sich die Pforzheimer keine Gedanken machen. "Natürlich ist gewährleistet, dass die Kollegen weiterhin zu Einsätzen fahren können", erklärt Polizeisprecherin Ann-Kathrin Morlock auf PZ-Nachfrage. In Ausnahmefällen wie diesen dürfe die Einbahnstraße auch in die andere Richtung befahren werden.

Erst in der vergangenen Woche ist es auch mitten in der Brötzinger Fußgängerzone zu einem Wasserrohrbruch gekommen. Die Reparaturmaßnahmen hatten ebenfalls Einschränkungen für Anwohner zur Folge.

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