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Ein Längsriss in einer Transportleitung ist Anfang Juni verantwortlich dafür, dass Bagger die Kiehnlestraße aufreißen müssen, um den Defekt zu beheben. 

Wasserrohrbrüche häufen sich in jüngster Zeit - Trockenheit schuldlos

Pforzheim. Leitungsbrüche häufen sich. Die Trockenheit 2018 ist aber nicht daran schuld. 5,1 Millionen Euro geben die Stadtwerke 2019 für Instandhaltung aus.

Gerade in den vergangenen Wochen ist es immer wieder zu Schäden gekommen: Sei es der Riss in einer Transportleitung in der Kiehnlestraße, die kaputte Versorgungsleitung in der Brötzinger Fußgängerzone oder der Rohrbruch am Messplatz. Das seien aber keine Ausreißer gewesen, sondern gehörten zu den immer mal wieder anfallenden Reparaturaufwendungen, die jährlich anfielen, erklärt Bernd Hagenbuch, Leiter des Bereichs Netze bei den Stadtwerken. Für 5,1 Millionen Euro bessert sein Unternehmen in diesem Jahr das Leitungsnetz und Wasseranlagen aus. Ein Budget, das im Rahmen liege und auch durch die große Trockenheit im vergangen Jahr nicht angestiegen sei. Ein Sonderfall ist aber der Ortsteil Würm.

Die jüngsten Wasserrohrbrüche in Pforzheim

Ende Mai war es morgens an der Westlichen Karl-Friedrich-Straße, inmitten der Brötzinger Fußgängerzone, zum Bruch einer Wasserversorgungsleitung gekommen. Die Trinkwasserversorgung war unterbrochen. ab 

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Folgenreicher Wasserrohrbruch in Brötzingen

Was für ein Schreck am frühen Morgen: Ein Wasserrohrbruch hatte Anfang Juni nicht nur die Kiehnlestraße in Pforzheim unter Wasser gesetzt, sondern auch den Straßenbelag aufplatzen lassen. Die Stadtwerke mussten das Wasser umgehend abstellen, daher saßen einige Anwohner auf dem Trockenen – unter anderem das Polizeirevier Pforzheim Nord.

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Wasserrohrbruch an der Kiehnlestraße in Pforzheim

2017 war die Gymnasiumstraße in Pforzheim aufgrund eines Rohrbruchs rund 1,40 Meter tief unterspült worden - was für spektakuläre Bilder und einige Einschränkungen gesorgt hatte.

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Rohrbruch in Pforzheim: Gymnasiumstraße unterspült

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Rohrbruch an der Gymnasiumstraße

Riesige Wassermassen liefen 2013 aus Rissen und einem hochgespülten Kanaldeckel auf die Calwer Straße und rissen auf einer Strecke von 30 bis 50 Metern den Asphalt auf. Polizei und Stadtwerke waren im Einsatz. Für betroffene Anwohner wurde eine Wasser-Notversorgung eingerichtet, wobei es sich hier um eine Transportleitung vom Hochbehälter Hegenach handelt, die zum Rodrücken und nach Dillweißenstein führt. Die B463 musste für die Sanierung lange gesperrt werden.

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Wasserrohrbruch in Calwer Straße: B463 gesperrt

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Vollsperrung in Calwer Straße führt zu Staus

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Martina Schaefer

Martina Schaefer

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