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Gut in Schuss: Die Mitglieder des Wirtschaftsförderungsausschusses überzeugen sich davon, dass im CongressCentrum kein Sanierungsstau herrscht. Foto: Ketterl
Gut in Schuss: Die Mitglieder des Wirtschaftsförderungsausschusses überzeugen sich davon, dass im CongressCentrum kein Sanierungsstau herrscht. Foto: Ketterl
27.09.2016

Wegen Privatisierungsüberlegung: Stadträte prüfen CCP-Technik

Pforzheim. Es sind schon gewaltige Haushaltsposten: Auch wenn der Mietkaufvertrag für das CongressCentrum Pforzheim (CCP) im August kommenden Jahres nach 30 Jahren endet, Pforzheim die letzte Rate von einer Million Euro überwiesen hat und das CCP damit in den Besitz der Stadt übergeht, wird die Stadt noch rund 1,4 Millionen Euro jährlich zuschießen.

Umfrage

Sollte das CongressCentrum Pforzheim privatisiert werden?

Ja, das würde die Stadtkassen entlasten. 23%
Nein, das CCP muss in städtischer Hand bleiben. 60%
CCP? Interessiert mich nicht. 17%
Stimmen gesamt 729

600 000 Euro Personalkosten, 800 000 Euro im weiteren laufenden Betrieb, wie Oberbürgermeister Gert Hager und Oliver Reitz als Direktor der WSP (Wirtschaft und Stadtmarketing Pforzheim) gestern bei einem Ortstermin mit dem Wirtschaftsförderungsausschuss des Gemeinderats erläuterten. Und das, obwohl „das CCP komplett ausgebucht ist“, wie Reitz berichtete. Angesichts dieser Zahlen und der klammen Haushaltslage befasst sich die Stadt damit, wie es mit dem CongressCentrum nach 2017 weitergehen soll. Es gebe drei Möglichkeiten, so Hager: einen Verkauf, einen externen Betreiber (der dann aber in bestehende Verträge etwa fürs Catering einsteigen müsste) und den Verbleib in städtischem Besitz. Gegen die Privatisierung spreche, dass die Stadt dann nicht mehr das Sagen habe, fügte der Rathaus-Chef an, und das bei einem Gebäude, das unter großem Engagement der Bürgerschaft errichtet worden sei.

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