nach oben
Das Federvieh im Kinderbauernhof des Wildparks ist wegen der Vogelgrippe in Quarantäne. Foto: Ketterl
Das Federvieh im Kinderbauernhof des Wildparks ist wegen der Vogelgrippe in Quarantäne. Foto: Ketterl
23.11.2016

Wegen Vogelgrippe-Gefahr: Stallpflicht für Geflügel nun auch im Wildpark

Pforzheim. Gesellig sind sie, die Gänse im Wildpark und schnattern gern mit den Besuchern – doch damit ist seit Dienstag Schluss: Die Stallpflicht fürs Geflügeltier gilt auch für den Bauernhof im Wildpark. „Wir wussten, dass das kommen wird“, sagt Tierpflegerin Monika Kull.

Am Montagvormittag telefonierten ihr Chef, Wildpark-Förster Carsten Schwarz, und der Leiter des Veterinärdiensts, Siegfried Rempfer – am Abend kam die Anordnung, die Tiere aus Schutz vor der grassierenden Vogelgrippe in den Stallungen einzusperren. In weiser Voraussicht hatte man schon mal den Teich auf dem Bauernhof-Areal abgelassen – ein beliebter Anziehungspunkt für die Wildenten aus dem Enzvorland. „Die fressen sich hier voll“, sagt Kull – damit ist jetzt Schluss. Die Stallpflicht – das erfahren Wildpark-Besucher an den Zugängen zum Bauernhof – gilt vorläufig bis 31. Januar, Verlängerung nicht ausgeschlossen. Bis dahin heißt es für die 42 braunen und schwarzen Zwerghühner, 16 Laufenten, zwei Warzenenten, vier Pekingenten, zwei Zwergenten und sieben Gänse: Sie müssen drinnen bleiben.

Mehr lesen Sie am Donnerstag in der „Pforzheimer Zeitung“ oder im E-Paper auf PZ-news oder über die Apps auf iPhone/iPad und Android-Smartphones/Tablet-PCs.

Mehr zum Thema:

Weitere Vogelgrippe-Fälle in Beständen kaum zu vermeiden

Die Stallpflicht für Geflügel hat auch in der Region unklare Folgen

Enzkreis-Veterinäramt gegen Vogelgrippe: Hühner müssen in den Stall

Vogelgrippe schon in elf Bundesländern

Vogelgrippe trifft deutschen Geflügelexport

Eilverordnung zu mehr Schutzmaßnahmen gegen Vogelgrippe