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15.03.2016

Weichenstellung mit Bauchschmerzen: Evangelischer Kirchenbezirk wird umstrukturiert

Pforzheim. Seit Montagabend ist es beschlossene Sache: Die Stadtsynode hat sich mit großer Mehrheit für den Konsensvorschlag zur Umstrukturierung des evangelischen Kirchenbezirks ausgesprochen. Nun muss der Stadtkirchenrat entscheiden.

Das neue Konzept ist aus dem Fünf-Gemeinden-Modell hervorgegangen. Eutingen und Mühlhausen sowie die Johannesgemeinde haben vor allem aus Identitätsgründen auf ihre Eigenständigkeit bestanden. Matthäus- und Christusgemeinde haben zwar ihre Fusion in Aussicht gestellt und der Bildung einer Dienstgruppe zugestimmt, jedoch noch keinen Zeitpunkt genannt. Alle weiteren Gemeinden werden zur Ältestenkreiswahl 2019 zu vier Pfarrgemeinden zusammengefügt (die PZ berichtete).

Das Projekt ist nicht unumstritten, Unsicherheiten und Skepsis bestimmten zahlreiche Wortmeldungen. Am Ende hatten der Vorsitzende der Stadtsynode, Christoph Mährlein, und Dekanin Christiane Quincke die Mehrheit von der Umsetzung des Projekts überzeugt. Auch aufgrund finanzieller Notwendigkeit, und um auf abzusehende Streichung von Pfarr- und Diakonenstellen in den kommenden Jahren vorbereitet zu sein. Allein je zwei Vertreter aus Dillweißenstein und der Markusgemeinde stimmten dagegen. Aus Huchenfeld gab es zwei Enthaltungen.

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